In der IT-Welt mit SINN

Was so läuft ...

Über 350 vorkonfigurierte Einstellungsobjekte für die triCerat Simplify Suite

by Andreas Fleischmann 28. Juli 2010 14:58

Die triCerat Simplify Suite ermöglicht das einfache Zuweisen von Konfigurationsobjekten an Benutzer, Gruppen, OUs und an Computer aus dem Active Directory.

Das Simplify Value Package importiert mehr als 350 gebräuchliche Einstellungsobjekte in die Datenbank der Simplify Suite - so dass diese per Drag & Drop zugewiesen werden können. Die Objekte spiegeln vorwiegend Anwendungen und Policy-Einstellungen wieder, die von Microsoft für einen sicheren Betrieb von Terminal Servern empfohlen werden. Das Importieren erfolgt bequem mit Hilfe vom SQL Management Studio oder über die Kommandozeile mit Hilfe von osql oder sqlcmd.

In Verbindung mit der triShell, obligatorischen Benutzerprofilen (mandatory profiles) und mit Hilfe des Simplify Value Package verriegeln Sie in Null-Komma-Nix Ihre Terminal Server. Mit Hilfe von Save/Restore-Optionen lassen Sie jedoch Ihren Benutzer noch genügend Freiraum für persönliche Anpassungen in der Terminalsitzung oder am virtuellen Desktop.

Das Paket mit allen vorkonfigurierten Objekten können Kunden der der SINN GmbH mit gültig Wartungsvertrag für die triCerat Simplify Suite kostenfrei anfordern.
Eine formlose Email an support@s-inn.de genügt.

Das Simplify Value Package wurde getestet und freigegeben für folgende Versionen:

  • triCerat Simplify Suite 5.2.2.1260
  • triCerat Simplify Suite 5.3.0.1334
  • triCerat Simplify Suite 5.3.1.1379

Weiter Informationen zum Simplify Value Package unter:
http://www.s-inn.de/SimplifySuite/ValuePackages.aspx

Importieren mit Hilfe von SQL Management Studio

Im SQL Management Studio öffnen Sie über das Menü Datei > Öffnen das SQL-Script „SVP.sql“. Überprüfen Sie den namen der Datenbank und klicken Sie anschließen auf „Execute“ oder F5, um das SQL-Script auf die Datenbank anzuwenden.

 

Öffnen der triCerat Simplify Console

Wenn Sie jetzt nach dem erfolgreichen Anwenden des SQL Scripts auf die Datenbank die triCerat Simplify Console starten, sehen Sie im Bereichts „Objects“ viele neue Gruppen, deren Name mit „SVPxxx“ beginnen. Innerhalb der Gruppen befinden sich die einzelnen vorkonfigurierten Einstellungs-Objekte.

 

Verwenden der neuen, importierten Objekte

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, die passende Objekte jetzt einfach per Drag&Drop an Benutzer, Gruppen, OUs oder Server zu zuweisen. Zur besseren, persönlichen Übersichtlichkeit ist es sicherlich sinnvoll, sich seine eigenen Gruppen zu erstellen und die passenden Objekte per „Duplizieren“ in persönliche Gruppen zu kopieren.
Bei einzelnen Objekten, vorwiegend bei einzelnen Registry-Objekten, müssen entsprechende Datenwerte auf Ihre Umgebung angepasst werden. Am einfachsten kontrollieren Sie das mit Hilfe der Schaltfläche mit dem Lupensymbol im Registry-Viewer.

Bei den Anwendungen gibt es 3 spezielle Gruppen. Diese Gruppen können dann beachtet werden, wenn der Lockdown-Mechnismuss einschaltet ist und auf „Trusted List“ steht.

  • SVPxxx-System
  • SVPxxx-System 2008
  • SVPxxx.System 2008R2

Darin befinden sich alle Anwendungen, die typischerweise beim Anmelden eines Benutzer ablaufen. Wenn beispielsweise der Lockdown-Modus eingeschaltet ist und auf „Trusted List“ steht, so macht es Sinn, diese Anwendungen der „Trusted List“ zu zuweisen, damit eine Anmeldung möglich ist und nicht vom Lockdown-Mechanismus alles blockiert wird.

Wenn Sie Server 2003 einsetzten so, sind nur die Anwendungen aus SVPxxx-System nötig.
Wenn Sie Server 2008 einsetzten, so sind die Anwendungen aus SVP-xxx-System und SVP-xxx-System 2008 nötig. Bei Server 2008 R2 sind entsprechend alle Anwednung dieser 3 Gruppen der „Trusted List“ hinzu zu fügen.

Abhängig vom Softwarestand der Server kann es vorkommen, dass noch weitere Anwendungen der Trusted List hinzugefügt werden müssen, jedoch finden Sie das schnell heraus, wenn Sie mit eingeschaltetem Lockdown den ersten Testbenutzer anmelden.

Tags: , , ,

Presse | triCerat Simplify Suite