In der IT-Welt mit SINN

Was so läuft ...

Bibliotheken, Favoriten & Co. im Navigationsbereich des Windows Explorer entfernen (jetzt auch für Windows 10)

by Andreas Fleischmann 15. März 2013 12:21

Manchen Administratoren, die Terminal Server mit Windows Server 2008 R2 oder Server 2012 oder virtuelle Desktops mit Windows 7 oder Windows 8 betreiben, sind einige Funktionen des neue Windows Explorers ein Dorn im Auge.

Der neue Windows Explorer zeigt links im Navigationsbereich standardmässig die Knoten Favoriten, Bibliotheken, Computer, Netzwerk und Heimnetzgruppe an. Ein paar davon sollten ausgeblendet werden. Zwar lassen sich die einzeln Unterknoten von Favoriten und Bibliotheken recht einfach eliminieren, jedoch hat Microsoft keine Möglichkeit vorgesehen, die Hauptknoten an sich zu entfernen - noch nicht einmal mit Hilfe einer Gruppenrichtlinie.

Libraries, Favorites, Computer and Network in Windows Explorer Navigation PaneIm Internet sind die einschlägigen Foren voll mit Hilferufen. Dort existieren bereits ein paar Workarounds, die zum Teil funktionieren. Mache funktionieren nur auf Windows 7 x86 und sobald nicht nur der Windows Explorer direkt aufgerufen wird, sondern der Datei-Öffnen- oder Datei-Speichern-Dialog aus einer anderen Anwendung heraus, sind die Icons wieder da.

Mit einwenig weiterer Detektivarbeit ist es uns dann doch gelungen, die Systematik zu durchschauen und die verschiedenen Knoten Favoriten, Bibliotheken, Computer, Netzwerk und Heimnetzgruppe wahlweise ein- oder auszublenden. Da es einiges an Konfigurationsaufwand mit sich bringt und Zeit = Geld ist, haben wird die ganze Konfiguration in einen kleines Kommandozeilen-Tool gepackt. Das Tool kann unter nachfolgendem Link heruntergeladen werden:
Neue Version für Windows 7 bis Windows 10: https://github.com/andif888/wenpcfg

Windows Explorer Navigation Pane Configuration

Das Windows Explorer Navigation Pane Configuration Tool (WENPCFG) steuert bequem mit Hilfe von Komandozeilenparametern, welche Knoten im Navigationsbereicht des Windows Explorer entfernt oder angezeigt werden sollen. Auch bei Datei-Öffnen- und Datei-Speichern-Dialogen greifen die gemachten Einstellungen einwandfrei.

Die Registryänderungen, die dazu nötig sind passieren sowohl unter HKEY_LOCAL_MACHINE als auch unter HKEY_CLASSES_ROOT. Das bedeutet, dass eine Konfigurationsänderung maschinenbasiert ist. Andersherum betrachtet heißt das: Eine Einstellung pro Benutzer ist nicht möglich.

WENPCFG ist ein Kommandozeilen-Tool und ist nur für Windows 7 (x86/x64), Windows 8 (x86/x64), Windows 8.1 (x86/x64), Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2 und Windows 10 (experimental) vorgesehen. Das Ausführen von WENPCFG erfordert administrative Berechtigungen (elevated privileges). Nachdem die Konfiguration verändert wurde, muss der Explorer-Shell-Prozess neugestartet werden, damit die Veränderung wirksam wird. Entweder man meldet die Windows-Session ab und wieder an, oder man beendet über den Taskmanager alle Explorer-Prozesse und startet die Explorer.exe neu.

Aufrufsyntax für WENPCFG

wenpcfg [/option [/option] ... ]

Optionen:

HideLibraries Entfernt den Knoten Bibliotheken aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideFavorites Entfernt den Knoten Favoriten aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideNetwork Entfernt den Knoten Netzwerk aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideComputer Entfernt den Knoten Computer aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideHomeGroup Entfernt den Knoten Heimnetzgruppe aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideUserFiles Entfernt den Knoten Benutzerdateien aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideOneDrive Entfernt den Knoten OneDrive aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers (Windows 10 experimental).
HideQuickAccess Entfernt den Knoten Schnellzugriff aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers (Windows 10 experimental).
ShowLibraries Zeigt den Knoten Bibliotheken im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowFavorites Zeigt den Knoten Favoriten im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowNetwork Zeigt den Knoten Netzwerk im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowComputer Zeigt den Knoten Computer im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowHomeGroup Zeigt den Knoten Heimnetzgruppe im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowUserFiles Zeigt den Knoten Beutzerdateien im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowOneDrive Zeigt den Knoten OneDrive im Navigationsbereich des Windows Explorers an (Windows 10 experimental).
ShowQuickAccess Zeigt den Knoten Schnellzugriff im Navigationsbereich des Windows Explorers an (Windows 10 experimental).
Logoff Damit die Änderungen wirksam werden, muss der Explorer-Shell-Prozess beendet werden. Wird diese Option angegeben, erfolgt ein unmittelbares Abmelden der Windows-Session.
Reboot Damit die Änderungen wirksam werden, muss der Explorer-Shell-Prozess beendet werden. Wird diese Option angegeben, erfolgt ein unmittelbarer Neustart des Betriebssystems.
Help Diese Optionen zeigt den Hilfetext an.

Beispiele:

Bibliotheken- und Netzwerk-Icon entfernen und an den übrigen Einstellungen nichts ändern:

wenpcfg /HideLibraries /HideNetwork

Computer-Icon anzeigen, Netzwerk- und Favoriten-Icon entfernen, an den übrigen Einstellung nichts ändern und automatisch abmelden:

wenpcfg /ShowComputer /HideNetwork /HideFavorites /Logoff

WENPCFG kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
https://github.com/andif888/wenpcfg
https://github.com/andif888/wenpcfg/blob/master/wenpcfg/docs/wenpcfg-Readme.pdf 

Systemvoraussetzungen:

Unterstützte Betriebssysteme

  • Windows 7 (32-bit und 64-bit)
  • Windows 8 (32-bit und 64-bit)
  • Windows 8.1 (32-bit und 64-bit)
  • Windows Server 2008 R2
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2012 R2
  • Windows 10

WENPCFG erfordert .NET Framework 4
(.NET 4 Client Profile ist ausreichend)

Optimale SBC & VDI-Infrastrukturen mit Login VSI

by Marc Stieber 22. Februar 2013 08:50

 

 

Eine SBC- und VDI-Infrastruktur verhält sich wie Kleidung. Genau wie Konfektionsware kann sie zu groß oder zu klein sein und nach dem Kauf in großer Enttäuschung enden. Wie ein Maßanzug kann sie aber auch passgenau sein und optimal den individuellen Vorlieben und Bedürfnissen entsprechen.

Login VSI ist das richtige Werkzeug, mit dem SBC- und VDI-Infrastrukturen perfekt an individuelle Bedürfnisse angepasst werden können. Mit Login VSI lassen sich VMware® View™, Citrix® XenDesktop™ und XenApp™, Microsoft® Remote Desktop Services oder jede andere Windows®-basierte gehostete Desktop-Lösung hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit testen und messen.

Mittels Standard-Workloads, Benchmarking, Kapazitätsplanungen, Last- und Stresstests oder Change Impact Analysen hilft die herstellerunabhängige Lösung dabei:

richtige Entscheidungen zu treffen,

Risiko zu reduzieren,

Kapitaleinsatz zu optimieren,

Probleme zu vermeiden,

Produktivität zu sichern,

Leistung zu optimieren und zu schützen.

 


Die im Wert VSImax ausgedrückte maximale Kapazität an Nutzern/Sitzungen ermöglicht Benchmarkings, Kapazitätsplanungen oder Change Impact Analysen.


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Login VSI

Gruppenrichtlinien (GPO) für ScrewDrivers Client v4

by Andreas Fleischmann 21. Mai 2012 09:56

Mit Hilfe der Gruppenrichtlinien für den ScrewDrivers Client können generelle Einstellungen des ScrewDrivers Client auf den Arbeitsstationen zentral verwaltet werden.

Mit generelle Einstellung sind all diejenigen gemeint, die sich in der ScrewDrivers Client Konfiguration im Reiter "General" befinden.

triCerat ScrewDrivers General Tab

Bei den Group Policy Definitions handelt es sich um das neue ADMX-Format.
Damit sind sie für Domain Controller mit Windows Server 2008 R2 geeignet.

 

Download der Gruppenrichtliniendefinition für ScrewDrivers Client v4

Die Gruppenrichtliniendefinitionen für ScrewDrivers Client v4 finden Sie bei den regulären ScrewDrivers Downloads. Diese können sie unter folgender URL herunterladen:
Download Gruppenrichtliniendefinitionen für ScrewDrivers Client v4

 

Kopieren der Gruppenrichtliniendefinition ins Sysvol-Verzeichnis auf dem Domain Controller

Damit Gruppenrichtlinien auf den Clients angewendet werden können, muss die Gruppenrichtliniendefinition in das Sysvol-Verzeichnis auf einem Domain Controller mit Windows Server 2008 R2 kopiert werden.

Kopieren Sie dazu den Inhalt der ZIP Datei (außer *.pdf) nach:
%LOGONSERVER%\sysvol\[domain]\Policies\PolicyDefinitions\

[domain] ersetzen sie durch den Namen ihrer Active Directory Domäne.

 

Verwenden der Gruppenrichtlinien für ScrewDrivers Client

In der Gruppenrichtlinienverwaltung finden sie die Einstellungen mit ausführlichen Beschreibungen anschließend unter:
Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > triCerat ScrewDrivers Client

Group Policies for ScrewDrivers Client

Citrix übernimmt Virtual Computer Inc. (NxTop)

by Andreas Fleischmann 9. Mai 2012 22:22

Auf der Citrix Synergy in San Francisco ließ Citrix die Übernahme von Virtual Computer Inc. verlauten.

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XenClient Enterprise

Was ist VDI und IDV?

by Andreas Fleischmann 8. Mai 2012 18:33

Virtual Desktop Infrastructure (VDI) ist ein Ansatz der Desktop Virtualisierung, um Desktop im Rechenzentrum zu zentralisieren.

Der Begriff Intelligent Desktop Virtualization (IDV) geht auf Intel zurück und meint einen völlig anderen Ansatz der Desktop Virtualisierung.

Bei beiden, VDI und IDV, geht es um die Bereitstellung abgesicherter, virtueller Desktops. Jedoch unterscheiden sie sich grundlegend in der Art und Weise, wie virtuelle Desktops bereit gestellt werden. Somit gibt es auch gravierende Unterschiede in der resultierenden Perfomance und den Kosten.

In beiden Fällen, VDI und IDV, wird das Desktop-Betriebssystem virtualisiert und zentral verwaltet.
In beiden Fällen kannt ein einziges „Golden Image“ verwendet werden, um eine Vielzahl von virtuellen Desktops bereit zu stellen.

Der Hauptunterschied ist, dass bei IDV der virtuelle Desktop lokal auf dem Client ausgeführt wird.

 

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XenClient Enterprise

Was ist ein Hypervisor Type 1 und Hypervisor Type 2?

by Andreas Fleischmann 30. April 2012 18:23

Ein Hypervisor ist ein "Virtual Machine Monitor" (kurz VMM). Dabei handelt es sich um eine Virtualisierungssoftware, welche die gleichzeitige Ausführung mehrere Betriebssysteme auf einer einzigen Hardware ermöglicht.

Ein Hypervisor Type-1 läuft ohne weitere Zwischenschicht direkt auf der Hardware. Alle virtuellen Maschinen (VM) laufen in eigenständigen sog. Domains. Für die virtuellen Maschinen sind weder der Hyperisor noch die anderen Domains sichtbar. Die Verwaltung der virtuellen Maschinen erfolgt über eine spezielle privilegierte VM, die in der Dom0 läuft. Sie kann die anderen Domains (DomU) starten, stoppen und verwalten. Der Hypervisor Type-1 verfügt selbst über die nötigen Gerätetreiber, um den virtuellen Maschinen CPU, Speicher und I/O zur Verfügung zu stellen.

Ein Hypervisor Type 2 läuft auf einem Betriebssystem und nutzt die Gerätetreiber des Betriebssystems, um den virtuellen Maschinen CPU, Speicher und I/O zur Verfügung zu stellen. Die Verwaltung der virtuellen Maschinen erfolgt über das Host-Betriebssystem. Jede virtuelle Maschinen wird in einem eigenen, isolierten Prozess innerhalb des Host-Betriebssystems ausgeführt.

Hypervisor Type 1 und Hypervisor Type 2

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XenClient Enterprise

Übernahmemeldung: SINN GmbH und Prianto GmbH

by Georg Maurer 30. März 2012 12:00

Meine verehrten Kunden der SINN GmbH,

2012 ist das Jahr, in dem ich die 65 überschreiten werde, ein Alter, indem man spätestens anfangen sollte, den Horizont zu beobachten.

Um nun Ihnen und unseren Lieferanten auch langfristig die erforderliche Kontinuität in Verbindung mit gleichbleibender Qualität und Zuverlässigkeit gewährleisten zu können, auch wenn es mir das Alter einmal nicht mehr erlauben sollte, habe ich mir rechtzeitig Gedanken gemacht und eine hervorragende Lösung gefunden.

Die SINN GmbH wird zum 1.4.2012 rückwirkend zum 1.1.2012 von der Prianto GmbH übernommen.

Die Prianto GmbH ist ein Value Added Softwaredistributor wie die SINN GmbH mit völlig komplementärem Geschäftsmodell. Das Portfolio an Lieferanten und Dienstleistungen ergänzt sich perfekt mit dem der SINN GmbH und schafft zusätzliche Geschäftspotentiale bei den Kunden der SINN GmbH.

Die SINN GmbH wird im Rahmen der Prianto Gruppe als eigenständiges Unternehmen weiter agieren, in der Ihnen gewohnten Weise mit den Ihnen bekannten Mitarbeitern und Kommunikationswegen. Herr Andreas Fleischmann wird wie bisher für Pre- und After Sales Support zuständig sein. Zugleich wird innerhalb der Prianto GmbH eine Business Unit SINN mit den Produktgruppen triCerat, LogMeIn und Propalms geschaffen, um wechselseitig Ressourcen nutzen und ausbauen zu können, die Herr Georg Maurer verantwortlich führen wird.

William Geens, Geschäftsführer der Prianto GmbH und künftig auch Geschäftsführer der SINN GmbH freut sich, Sie als Kunden der Prianto Gruppe begrüßen zu dürfen. William Geens: "Wir werden unser Augenmerk auf Kontinuität legen und stehen Ihnen als Kunden ab sofort mit unserem Team zur Verfügung. Wir freuen uns sehr über die Verstärkung durch SINN bei Prianto. Auf gute Zusammenarbeit!"

Georg Maurer und William Geens

 

Georg Maurer
Geschäftsführer

Tel.: +49-(0)8124-5318-21 ∙ Fax: +49-(0)8124-5318-49
georg.maurer[at]s-inn.de
SINN GmbH ∙ Erdinger Strasse 4 ∙ 85669 Reithofen
www.s-inn.de
-------------------------------------------------------------------------
Sitz: München, Registergericht München, HRB 115224
Geschäftsführer: Georg Maurer
William Geens
Geschäftsführer



Tel.: +49-(0)89-8905895-221 ∙ Fax: +49-(0)89-8905895-900
Mobil: +49-(0)160-7037932 ∙ william.geens[at]prianto.com
Prianto GmbH ∙ Barthstr.12 ∙ 80339 München
www.prianto.com
-------------------------------------------------------------------------
Sitz: München, Registergericht München, HRB 158436
Geschäftsführer: William Geens

Unsere Hersteller:
Azeti ∙ Bestwave ∙ Duden ∙ Flexera ∙ Hitachi ∙ Logmein ∙ mySoftIT ∙ Microdasys ∙ Neverfail ∙ P.L.C.S ∙ Propalms ∙ Provisio ∙ Quest ∙ Scriptlogic ∙ Spectorsoft ∙ triCerat ∙ Veloxum ∙ Virtual Computer ∙ visionapp ∙ Voltage ∙ Webroot

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Presse | Propalms TSE | RemotelyAnywhere | triCerat Simplify Suite

triCerat PAT beschleunigt die Ladezeiten von "Roaming Profiles"

by Andreas Fleischmann 8. Dezember 2011 21:41

triCerat PAT 1.1 steht ab sofort als Gold Release online bereit.

Was kann PAT

  1. PAT beschleunigt die Ladezeiten von servergespeicherten, langsamen Benutzerprofilen
  2. PAT verringert die Netzwerklast
  3. PAT reduziert IOPS
  4. PAT eliminiert Lastspitzen auf den Servern
  5. PAT ändert nichts an den Benutzerprofilen
  6. PAT kann beliebig ein- und ausgeschaltet werden
  7. Bei PAT muss so gut wie nichts konfiguriert werden
  8. PAT funktioniert sogar im Offline-Modus in Verbindung mit Notebooks

Was ist neu in PAT 1.1

  • Offline Modus für bessere Mobilität
  • Verbesserte Kompatibilität mit Virenscannern
  • Vereinfachte Installation und Konfiguration
  • Hübschere Konfigurationsdialoge :-)
  • Verbesserungen in Sachen Sicherheit und Stabilität
  • Verbessertes PAT Stats zur Anzeige von Statistiken

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PAT - Profile Acceleration Technology

Billige GDI-Laserdrucker unter Linux und am Terminal-Server nutzen

by Andreas Fleischmann 4. Oktober 2011 09:09

 

Einfache Laserdrucker für den Einzelarbeitsplatz sind äußerst billig in der Anschaffung. Nachteilig an den so genannten GDI-Druckern ist ihre mangelnde Unterstützung für Clients, die nicht unter Windows laufen, sowie ihre eingeschränkte Netzwerkfähigkeit. Mit entsprechenden Open-Source-Treibern lassen sich viele Modelle unter Linux nutzen und mit Tools wie triCerat Simplify Printing ist ein Betrieb am Terminal-Server problemlos und somit kostengünstig möglich.

Laserdrucker werden in unterschiedlichsten Leistungs- und Preisklassen angeboten. Während ein ausgewachsener PostScript-fähiger Farblaserdrucker in der Preiskategorie eines Laptops oder höher rangiert, bietet beinahe jeder Druckerhersteller kleinere Geräte für knapp 100 EUR an. Diese Drucker, die normalerweise über USB direkt an einen Windows-PC angeschlossen werden, sind eine gute Wahl, wenn das zu erwartende Druckvolumen weniger als 250 Seiten im Monat beträgt.

Billigdrucker verstehen meist weder PCL noch Postscript

Viele Administratoren mussten jedoch bereits die Erfahrung machen, dass diese Drucker für Terminal-Server kaum zu gebrauchen sind, da sie mit dessen Bordmitteln nur bedingt angesprochen werden können. Standard-Druckersprachen wie PostScript beherrschen diese Einstiegsdrucker überhaupt nicht und PCL5, wenn überhaupt, nur rudimentär.

Der Grund dafür liegt in der Verwendung preisgünstigerer Hardwarekomponenten. Höhere Druckersprachen erfordern vom Drucker, dass dieser das Rasterbild für den Ausdruck selbst berechnet und umsetzt (das so genannte „Rippen“). Dementsprechend hoch sind der Arbeitsspeicherausbau und die Leistung der CPU bei Mittelklassegeräten mit PCL- oder PostScript-Unterstützung.

Hersteller behindern Nutzung als Netzwerkdrucker

Die preisgünstigen Drucker werden oft und teilweise fälschlich als GDI-, Host-based- oder Windows-Only-Drucker bezeichnet. Die Verwendung eines proprietären Druckerformats wird stets als das Merkmal dieser Druckerklasse gesehen. In der Tat handelt es sich dabei um Mechanismen, mit denen  die Hersteller verhindern, dass sich ihre Drucker über das Netzwerk ansprechen lassen. Treiber gibt es üblicherweise nur für die aktuelle Windows-Version und sehr selten für MacOS oder Linux.

Die Firmware der Drucker wird mit dem Treiber am Client-PC installiert. Sobald der Drucker per USB an einen Windows-PC angeschlossen wird, überträgt der Treiber die Firmware automatisch in den flüchtigen Speicher des Druckers. Erst nach dem Laden der Firmware ist das Gerät überhaupt einsatzbereit.

Nicht für Linux und Terminal-Server vorgesehen

Wenn man ihn aber beispielsweise an einen Linux-basierten Thin Client anschließt, dann findet dieser automatische Upload nicht statt und der Drucker ist daher nicht nutzbar. Interessanterweise funktionieren diese Drucker auch dann nicht, wenn sie per Druckerumleitung auf dem Terminal Server eingebunden werden.

Viele dieser "Windows-based Printer" lassen sich jedoch mit Hilfe von Open-Source-Treibern aus dem Paket foo2zjs und etwas Konfigurationsaufwand durchaus an Linux-Clients nutzen. Der Treiber enthält ein Shell-Script, welches bei der Kompilierung automatisch die Firmware für den HP-Drucker nachlädt. Er verfügt zudem über ein Hot-Plug-Script, das startet, sobald ein Peripheriegerät an einem USB-Interface des Linux-PCs angeschlossen wird. In diesem Fall wird dabei die Firmware an das USB Interface und somit an den Drucker geschickt.

Werden Skripte dieser Art aktiviert, so können GDI-Drucker problemlos an ThinClients oder ähnlichen Geräten auf Linux-Basis betrieben werden. Dagegen bedarf es eigener Tools wie triCerat triCerat Simplify Printing, um GDI-Printer im Terminalserver- oder VDI-Umfeld zu nutzen.

triCerat ScrewDrivers und die Simplify Suite

Während ScrewDrivers über das Remote Desktop Protocol (RDP) arbeitet und als reinrassige Windows-Lösung auf beiden Seiten das Microsoft-Betriebssystem erfordert, unterstützt die in der Simplify Suite eingebettete Drucklösung triCerat Simplify Printing alle am Markt etablierten Client-Technologien. Mehr Informationen zu Simplify Suite »

Der Transport der Druckdaten erfolgt dabei vom Terminal-Server zu einem Windows- Druckserver und anders als bei ScrewDrivers nicht über RDP, sondern über eine dedizierte TCP/IP- Verbindung. Es entfällt die Notwendigkeit zur Installation von herstellerspezifischen Druckertreibern auf den Terminal-Servern („Driver Free Printing“).

Lokale Drucker in der entfernten Session

triCerat ScrewDrivers unterstützt alle verfügbaren Arten von Druckern, egal ob sich um USB-, parallele, serielle oder Netzwerkdrucker handelt. Multifunktionsdrucker werden mit den vielen spezifischen Einstellungen wie Farbdruck, Auflösungen, Duplex  und weiteren Fähigkeiten angesteuert. Dies erreicht triCerat ScrewDrivers durch die Verwendung der Originaltreiber, die auf dem Client-Computer installiert sind. Die Funktionen werden in den Druckereinstellungsdialogen auf dem Terminal-Server dargestellt. So ist ein Ausdruck auf jedem verfügbaren Client-Drucker aus einer Terminalsitzung möglich, ohne dass der IT-Administrator die Umgebung dafür explizit vorbereiten müsste.

 

Weitere Features von triCerat ScrewDrivers:

  • Anzeige der vom Anwender vom gewohnten lokalen Druckernamen in der Remote-Sitzung, was die Gefahr einer Verwechselung reduziert,
  • Kompression und Streaming über das „triCerat Metafile Format“ (TMF) erhöhen automatisch die Druckgeschwindigkeit,
  • Schriftarten, die am Client-Computer nicht verfügbar sind, werden bei Bedarf durch die triCerat Software automatisch in den Druckjob eingebettet,
  • Druckaufträge lassen sich vom Benutzer in den Formaten PDF, TMF oder BMP auf dem Server oder dem Client-Computer exportieren.

Eine vollständige Funktionsübersicht bietet dieses Datenblatt »

Der Verzicht auf die Treiberinstallation bewährt sich nicht nur bei Terminal-Servern, vielmehr lässt sich dieses Modell mit triCerat auch auf zentrale virtuelle Desktops übertragen. Sie müssen genauso von verschiedensten Endgeräten ausdrucken können – ob GDI/Host-based Drucker oder nicht. Anwender erwarten zu Recht auch in diesen Umgebungen, dass sich der am PC angeschlossene Drucker aus der Sitzung ohne Schwierigkeiten ansprechen lässt.

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triCerat ScrewDrivers | triCerat Simplify Suite

Vereinfachung bestätigt

by Georg Maurer 19. November 2010 15:40

Virtuelle Desktop Infrastructure (VDI) bietet sich als moderne und kostengünstige Variante für die Bereitstellung von Benutzerumgebung an. Die technische Herausforderung bei der zügigen Benutzeranmeldung im Xen Desktop-Umfeld lässt sich mit triCerat PAT elegant lösen – dies wurde nun in einer Community-Umfrage bestätigt.

Der Wandel in der Unternehmens-IT ist kaum zu übersehen. In vielen Umgebungen ist der Betrieb traditioneller Desktop-Umgebung mit lokal auf den PC-Systemen installierten Betriebssystemen und Applikationen zur Erfüllung moderner Anforderungen möglicherweise nicht mehr ausreichend. Viel Zeit verwendet die IT-Abteilung für Softwareinstallationen und Updates. Die Überführung der Benutzerumgebungen hin zu einer virtuellen Desktop-Bereitstellung bietet dank der verwendeten Image-Methoden eine spürbare Reduktion manueller Aufwände.

Während die Ausstattung an Applikationen und Betriebssystemdateien problemlos aus einem Image geladen wird, ist die dynamische Bereitstellung von Anwenderprofilen und Benutzerdaten eine technische Herausforderung. Die jeweils benötigten personalisierten Einstellungen für einzelne Benutzer werden separat gespeichert, während sich die spezifischen Anwendungen für jeden Arbeitsplatz bequem per Streaming oder zentralem Hosting bereitstellen lassen. Infolgedessen kommt es zur gewünschten Trennung von Betriebssystem, Anwendung und Benutzerprofilen.

Dass mit dieser Trennung eine Verlangsamung der Anmeldung einhergeht und die Verwaltung der Benutzerprofile mit den Bordmitteln von Citrix Xen Desktop nicht einfach ist, war der Anlass einer Online-Umfrage auf der Citrix Community Site. Verschiedene Hersteller stellten ihre Varianten der Problemlösung jeweils in 3-Minuten Videos kurz vor. TriCerat´s PAT erreichte den überzeugenden Bestplatz in der Kategorie „Best User Experience Winner“.

Die „Profile Acceleration Technology“ von triCerat beschleunigt nicht nur die An- und Abmeldung von Benutzern im Unternehmensumfeld. PAT senkt darüber hinaus die Netzwerkauslastung und verhindert dass sich in Benutzerprofilen Fehler einschleichen – einem bei IT-Administratoren nur allzu gefürchteten Problem. PAT verbessert die Art und Weise wie das Betriebssystem auf die Profile zugreift, ohne sie verändern zu müssen.

Weitere Informationen und Bildmaterial unter http://www.s-inn.de/PAT/ 

Pressekontakt
Mensch!Marketing
Hermine Pichler
Wilhelm-Weitling-Straße 32
81377 München
Telefon:  089–710 34 704
Mail: hermine@menschmarketing.de 

Sinn GmbH
Die SINN GmbH mit Sitz im bayerischen Reithofen bei München hat sich darauf spezialisiert, innovative Netzwerksoftware ausländischer Hersteller im zentraleuropäischen Markt zu etablieren. Zu den Zielmärkten gehören Deutschland, Österreich und die Schweiz. SINN beliefert Wiederverkäufer in diesem Einzugsgebiet und bietet persönlichen, deutschsprachigen Support für seine Partner.

Zum aktuellen Portfolio gehört der schwedische Hersteller SNOW mit Softwaremanagement-Lösungen für Inventarisierung, Lizenzverwaltung und Softwareverteilung. Vom amerikanischen Hersteller LogMeIn (ehemals 3amLabs) bietet SINN die preisgekrönte Fernadministrationslösung RemotelyAnywhere. triCerat (USA) liefert Softwarewerkzeuge für den Administrator von Terminalservern. ImageCast von Phoenix (USA) dient der effektiven Migration von Betriebssystemen und dem Übertragen ganzer Partitionen oder Festplatten über das Netzwerk. Mit Safend Protector werden Computerschnittstellen zentral überwacht und verwaltet. Weitere Informationen über SINN finden Sie unter www.s-inn.de.

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PAT - Profile Acceleration Technology | Presse