In der IT-Welt mit SINN

Was so läuft ...

triCerat's Lizenzmodelle und -typen

by Georg Maurer 13. July 2010 11:29

triCerat's Lizenztypen

Die triCerat Produkte werden grundsätzlich pro Server lizenziert, unabhängig von der Anzahl der Benutzer die sich am Terminal Server anmelden. triCerat differenziert dabei zwischen 32-bit und 64-bit Versionen.
Im Falle des Upgrades von 32- auf 64-bit werden die reinen Differenzkosten zwischen 32-bit- und 64-bit-Preis in Rechnung gestellt, ohne Aufschlag. Die Softwarewartung wird in Monatsintervallen berechnet.
Im Falle der Lizenzen für virtuelle Desktops (VDI) wird pro virtuellen Desktop lizenziert.

triCerat's Lizenzmodelle

Neben o.g. Unterscheidung bezüglich der Lizenztypen gibt es für jeden Lizenztyp folgende Lizenzmodelle für die passenden Anwendungsbereiche:

  • Fixed (named) Licenses
    Hier bei handelt es sich um das klassische Lizenzierungsmodell von triCerat. Es ist eine typische Einzellizenzierung (Lizenz, MachineID, Aktivierungscode), wobei Lizenzen manuell eingetragen und aktiviert werden. Der Administrator ist somit in der Verantwortung, den Überblick über die verwendeten Lizenzen zu behalten. Diese Lizenzmodell eignet sich typischerweise für kleine bis mittlere Umgebungen ohne Provisionierung (Citrix Provisioning) oder VDI. 
      
  • Concurrent Licenses
    Diese Lizenzmodell verwendet den triCerat Simplify License Server. Dabei handelt es sich um einen zentralen Lizenzserverdienst, der vollautomatisch Lizenzen auscheckt und wieder eincheckt, sobald ein Server oder ein virtuelle Desktop verwendet wird. Diese Lizenmodell eignet sich besonders bei Provisionierung und in VDI-Umgebungen.
    Technische Details zum "Concurrent Licensing" für triCerat Simplify Suite >>
    Technische Details zum "Concurrent Licensing" für triCerat ScrewDrivers >> 
      
  • Distribution Licenses
    Diese Lizenzmodell verwendet ebenfalls den triCerat Simplify License Server, um Lizenzen zu verteilen. Jedoch werden hierbei die Lizenzen, genauso wie bei "Fixed Licenses", aktiviert und fest vergeben und NICHT wieder eingecheckt. Diese Lizenzmodel ist somit das selbe wie "Fixed Licenses", lediglich die Verteilung wird automatisiert.
      

Im Vertrieb und in den Preislisten tauchen lediglich "Fixed (named) Licenses" und "Concurrent Licenses" auf, da diese sich tatsächlich unterscheiden. Jeder der "Fixed (named) Licenses" erwirbt, dem steht es frei, die Lizenz manuell einzupflegen und zu aktivieren, oder aber diese als "Distribution Licenses" zu verwenden und sich der Automatisierungshilfe des triCerat Simplify License Servers zu bedienen.

Reaktivierung von Lizenzen
Wenn sich auf Grund Neuinstallation des Betriebssystems die MachineID  ändert, müssen Fixed (named) Licenses neu aktiviert werden. Die Reaktivierung erfolgt im Lizenzdialog innerhalb der Software oder über die triCerat Webseite mit Hilfe der Seriennummer und der NEUEN MachineID. In Verbindung mit der Reaktivierung erhält man eine neuen Aktivierungscode. Eine Reaktivierung ist für Lizenzen möglich, die einen gültigen Wartungsvertrag (triCare) haben.

Wenn sich auf Grund Neuinstallation des Betriebssystems des triCerat Simplify License Servers die MachineID ändert, so muss die Lizenzdatei auf dem triCerat Simplify License Server, welche alle Concurrent Licenses enthält, neu generiert werden. Schicken Sie dazu die Lizenzdatei inklusive der NEUEN MachineID des triCerat Simplify License Server an support@s-inn.de.

triCare - Softwarewartungsvertrag für triCerat Produkte
Von Sonderverträgen mit gesonderten Vereinbarungen einmal abgesehen, gilt für die Kunden der SINN GmbH ganz generell, dass sie unsere Dienste ohne Mehrkosten in Anspruch nehmen können, solange sie eine gültige triCare Wartungsvereinbarung haben. Das gilt für den Einsatz der jeweils neuesten Produktversion (egal ob, Release oder Versionssprung),  wie auch für den Produktsupport durch die SINN GmbH, solange der Gegenstand der Supportanfrage vermuten läßt, daß ein Fehlverhalten der triCerat Lösung die Ursache der Beanstandung sein könnte. Wir handhaben das derzeit sehr weitgefasst, weil die hohe Qualität der triCerat Lösungen uns erlaubt, damit großzügig zu verfahren.  Und dies, obwohl in mehr als 80% der vergangenen Fälle die Ursache der an uns herangetragenen Problemstellungen am Ende außerhalb der triCerat Lösungen zu diagnostizieren ist. Und wir werden Sie auch weiterhin nach besten Kräften, mit all unserer technischen Expertise, der Erfahrung von nunmehr 7 Jahren Vertrieb, Consulting und Support, beraten.

Neue triCerat Preisliste, gültig ab dem 1.8.2010

by Georg Maurer 13. July 2010 03:05

Mit dem 1.8.2010 bringt triCerat zwei Neuerungen in dem Markt, die sich in der Preisliste niederschlagen.
Zum einen werden die Produkte triCerat simplify Desktop und triCerat Simplify Lockdown zusammengelegt und weiterhin unter dem Namen triCerat Simplify Lockdown vermarktet. Der Preis des Produktes wurde dem Preis von ScrewDrivers gleichgesetzt.
Zum zweiten bringt triCerat mit triShell Kiosk Edition ein neues Produkt, das dazu dienen wird, öffentliche Terminals z.b. an Flughäfen, Bahnhöfen, Banken und sonstigen öffentlichen Einrichtungen automatisch dem jeweiligen Zweck entsprechend zu konfigurieren. Eine technische Info zu diesem Produkt folgt in Kürze. Der Preis bewegt sich von Euro 19 pro Installation bis Euro 6 pro Installation (1000+ Preis).
Im weiteren wurden an den triCerat VDI Preisen, aber nur bei diesen, Preisanpassungen vorgenommen, die dem rapiden Veränderungen des Wechselkurses sanft Rechnung tragen.

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triCerat ScrewDrivers | triCerat Simplify Suite

Neuerungen der triCerat Simplify Suite 5.3

by Andreas Fleischmann 13. June 2010 23:58

ScrewDrivers Komponenten der Version 4.5

Die Simplify Suite enthält jetzt alle Neuerungen, die kürzlich in ScrewDrivers 4.5 eingeflossen sind. Diese Neuerungen gelten ebenfalls für den Druck über den ScrewDrivers Print Server Agent, sofern die aktuelle Version auf dem Druckserver eingesetzt wird.

  • Verbesserte Komprimierung bei Bild-lastigen Dokumenten
  • Zusätzliche und genauere Behandlung von Formulargrößen und Papierformaten
  • Korrektur von TIFF-Importen in PDF-Dokumenten
  • Zusätzliche, erweiterte Optionen im ScrewDrivers Client
    • Maximale Farbqualität von Bildern
    • Komprimierung von Bildern
    • Größe der Spooldatei minimieren
    • Graustufendruck erzwingen

Neue Option namens „Set Key as exception“ in Simplify Profiles

Simplify Profiles ermöglicht das Ausschließen von einzelnen Unterschlüssel bei Speichern und Wiederherstellen Registryschlüssel.

Dadurch kann man schnell einen kompletten Registry-Ast einer Anwendung als SAVE-RESTORE definieren und darin mögliche unnötige Bereiche, wie z.B. FileMRU oder Windows-X und –Y-Settings, einfach ausschließen.

Gut eignet sich auch diese Funktion, wenn der komplette Bereich  HKCU\Software für den Benutzer gespreichert wird und der Berich HKCU\Software\Classes für mögliche benutzerspezifische Anpassungen der sog. File Associations elegant ausgeklammert wird.

Einfaches aktualisieren aller Hashwerte der Anwendungen mit “AppChecker”

Simplify Lockdown kann den Terminal Server so verriegeln, dass der Benutzer nur noch die Anwendungen starten kann, die der Administrator für den einzelnen Benutzer vorgegeben hat. Um autorisierte Anwendung zu indentifizieren, kann Simplify Lockdown neben dem Dateinamen und dem zugehörigen Pfad auch einen sog. Hashwert prüfen, der für die Anwendung von Simplify Lockdown errechnet wurde. Dieser Hashwert ändert natürlich immer dann, wenn die autorisierte Anwendung ein Software-Update erhalten hat.

Damit nach Software-Updates für alle autorisierten Anwendung wieder die aktuellen Hashwerte hinterlegt werden, darum kümmert sich das neuen AppChecker Tool mit einem Klick, ohnen jede Anwendung einzeln anfassen zu müssen. 

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Presse | triCerat Simplify Suite

Dresdner Bank (Schweiz) AG optimiert Sicherheit und Performance der Terminal Server mit triCerat Simplify Suite

by Andreas Fleischmann 1. December 2009 10:21

Die Dresdner Bank (Schweiz) AG ist Anbieter hochwertiger Bankdienstleistungen im gehobenen Wealth Management Segment. Schutz und Sicherheit elektronisch gespeicherter Daten besitzt dabei höchste Priorität. Zur Abwicklung ihrer Geschäftsprozesse setzt die Dresdner Bank (Schweiz) AG am Standort Zürich auf eine heterogene Netzwerkarchitektur. Diese besteht aus rund 100 Servern sowie 300 Arbeitsstationen, die mit Hilfe von Citrix Presentation Servern mit bankspezifischer Anwendungssoftware versorgt werden. Das Problem hierbei: Nutzer von Windows-Clients hätten mit Hilfe einfacher Tools erweiterte Zugriffsrechte und damit die Kontrolle über die Server erlangen können. Aufwändige Maßnahmen mit hohem administrativen Aufwand waren deshalb erforderlich, um derartige Zugriffe auszuschließen. Performance-Verluste durch eine Vielzahl unterschiedlicher Druckertreiber sowie fehlerhafte Nutzer-Profile sorgten zudem für einen hohen Support-Aufwand. Um die effiziente und zugleich zuverlässige Absicherung seiner Server zu gewährleisten und allen Nutzern einen funktionssicheren Remote-Desktop bereitstellen zu können, entschied sich die Dresdner Bank (Schweiz) AG für die triCerat Simplify Suite. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Mitarbeiter erhalten Zugriff auf businessrelevante Anwendungen und können sich innerhalb weniger Sekunden am System anmelden. Gleichzeitig wird das unautorisierte Ausführen von Programmen auf dem Presentation Server wirkungsvoll verhindert. Ergänzend lassen sich selbst umfangreiche Konfigurationsänderungen mit nur wenigen Mausklicks vornehmen. Und für das IT-Management besteht der Vorteil in kurzen Implementierungszeiten und einem attraktivem Lizenzmodell. Die Softwarelösung wurde mit Hilfe des deutschen Spezial-Distributors SINN innerhalb von zwei Manntagen implementiert. Seit Installation der triCerat Simplify Suite konnten sowohl Sicherheit und Performance der Citrix Presentation Server verbessert werden, als auch der Aufwand für Administration und Wartung deutlich verringert werden.

Den vollständigen Referenzbereicht lesen Sie unter:
http://www.s-inn.de/SimplifySuite/Referenz/DresdnerBank.aspx

Nach der Neuinstallation oder Update des Citrix Client werden über triCerat ScrewDrivers keine Drucker mehr verbunden

by Andreas Fleischmann 12. November 2009 20:18

Problem:
Es kann vorkommen, dass nach der Neuinstallation oder Update des Citrix Client über triCerat ScrewDrivers keine Drucker mehr verbunden werden. Der ScrewDrivers Client ist im Citrix Client (XenApp Client) als Modul registriert. Diese Information ist in diesem Fall verloren gegangen und ScrewDrivers Client kann nicht mehr aktiv werden.

Lösung:
Installieren Sie den ScrewDrivers Client erneut.

Weiche Migration einer Terminal Server Farm von triCerat Simplify Suite Version 4 nach Version 5

by Andreas Fleischmann 4. October 2009 22:30

Die Datenbanken unterschiedlicher triCerat Simplify Suite Versionen sind untereinander nicht kompatibel. Das bedeutet, ein Terminal Server mit einer bestimmten Version der Simplify Suite arbeitet auch nur mit der entsprechend passenden Datenbankversion. Grundsätzlich ist das soweit unproblematisch, nur dann nicht wenn viele Terminal Server aktualisiert werden müssen. Oft sind die Zeitfenster nicht lange genug, um alle Terminal Server auf einmal zu aktualisieren, die auf die selbe Simplify Datenbank zugreifen.

Somit ist es sinnvoll einen Fahrplan zu haben, mit dem man Schritt für Schritt einzelne Terminal Server aktualisieren kann ohne den Betrieb zu stören und gleichzeit immer eine Rückfalloption zu haben.

Standardmäßig sucht die Installationsroutinen bei der Angabe des Datenbankserver nach einer Datenbank namens "Simplify". Existiert solch eine Datenbank auf dem Datenbankserver nocht nicht, so wird automatisch eine neue Datenbank erstellt und verbunden. Ist eine Datenbank bereits vorhanden, so wird die Version geprüft. Handelt es sich um eine alte Version, so wird die Datenbank automatisch auf die neue Version migriert und verbunden. Ist die Version identisch, so wird die Datenbank einfach nur verbunden.
Falls auf einer alten Datenbank eine SQL-Replikation konfiguriert ist und die Installationroutine bei der Aktualisierung Tabellen umstrukturieren will, so schlägt der Aktualisierungsvorgang fehl, da der SQL Server bei einer konfigurierten SQL-Replikation keine Änderung der Struktur zulässt. Somit muss die SQL-Replikation temporär für die Aktualisierung entfernt werden.

Die Verbindung zur Datenbank der Simplify Suite ist auf den Terminal Servern als ODBC Datenquelle realisiert. Diese kann leicht mit dem ODBC Adminstrator am Terminal Server verändert werden.

Mit Hilfe o.g. Information lässt sich ein sinnvoller Fahrplan für eine weiche Migration eine Terminal Server Farm von Simplify Suite v4 nach Simplify Suite v5 entwickeln:

  1. Datenbank namens „Simplify“ der Version 4  unter dem Namen „Simplify-4.bak“  sichern.  
  2. Datenbank der Version 4  unter dem Namen „Simplify-4“ am SQL Server wiederherstellen. 
  3. Auf allen alten TS Servern im ODBC Administrator eine neue System DSN namens „Simplify-4“ anlegen, die auf die Datenbank namens „Simplify-4“ verweist. (oder per Registry Script) 
  4. In der Simplify Console aller alten TS Servers unter „Manage Data Sources“ die Option „Set both Data Source“ wählen, die Datenquelle „Simplify-4“ auswählen, Benutzernamen und Password angeben und OK. (oder per Registry Script) 
  5. Auf den alten TS Servern alle Dienste namens „Simplify*“ durchstarten. 
  6. Installation von Simplify Suite v5 auf einem beliebigen Server.
    Dabei wird die vorhandene Datenbank namens „Simplify“ automatisch auf Version 5 aktualisiert.   
  7. Datenbank namens „Simplify“ der Version 5 unter dem Namen „Simplify-5.bak“ sichern 
  8. Datenbank der Version 5 unter dem Namen „Simplify-5“ wiederherstellen. 
  9. Auf allen neuen TS Servern im ODBC Administrator eine neue System DSN namens „Simplify-5“ anlegen, die auf die Datenbank namens „Simplify-5“ verweist (oder per Registry Script). 
  10. In der Simplify Console aller neuen TS Servers unter „Manage Data Sources“ die Option „Set both Data Source“ wählen, die Datenquelle „Simplify-5“ auswählen, Benutzernamen und Password angeben und OK. (oder per Registry Script) 
  11. Auf den neuen TS Servern alle Dienste namens „Simplify*“ durchstarten. 

Folgendes PDF Dokument zeigt nochmal schematisch die nötigen Schritte:
Schematische Darstellung einer weichen Migration der Terminal Server auf triCerat Simplify Suite v5 (168,23 kb)

Nach diesen Schritten hat man jederzeit alle Möglichkeiten und kann versionsmässig nach oben oder unten. Man kannt die Datenbank namens "Simplify" löschen und für eine andere Installation erneut eine andere Ausgangssituation schaffen. Diese Vorgehen ist auch dann empfehlenswert, wenn es sich lediglich um Release-Updates handelt, also z.B. das Update von Simplify Suite v5.0 auf v5.1.

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triCerat Simplify Suite

Druckername ohne Sitzungs-ID bzw. feste Druckernamen für Benutzer in der Terminalsitzung

by Andreas Fleischmann 26. June 2009 12:51

Häufig kann in Anwendungen der Drucker fest hinterlegt werden, so dass automatisch immer auf dem angegebenen Drucker ausgdruckt wird, unabhängig von der Einstellung des Standarddruckers.

Zum Beispiel findet man das Konfigurieren sogenannter Druckprozesse häufig in Warenwirtschaftsanwendungen, in denen dann fest gelegt wird, dass der Lieferschein immer auf einem bestimmten Drucker ausgedruckt wird und die Rechnung auf einem anderen.

Werden clientseitige Drucker in einer Terminal Server Sitzung automatisch verbunden -egal mit welcher Technologie (Citrix UPD, Microsoft Autocreated Printers, Microsoft Easy Print,...), so enthalten die Druckernamen automatisch auch immer ein Sitzungs-ID, die sich nach jedem An- und Abmeldevorgang ändert.

Microsoft Autocreated Printers mit Sitzungs-ID und Clientname

Somit ändern sich faktisch die Namen der Drucker, die der Benutzer in die Terminalsitzung mitbringt. Das hat zur Folge, dass die o.g. konfigurierten Druckprozesse ins Leere laufen, bzw. einen Fehler ausgeben oder wieder auf den Standarddrucker zurückgreifen.

Die triCerat ScrewDrivers Technologie ermöglicht das automatische erbinden der clientseitigen Drucker in der Terminalsitzung, ohne dss entsprechende Druckertreiber auf dem Terminal Server installiert sein müssen. Zusätzlich ermöglicht sie das Anpassen des Namensschemas, so dass die resultierenden Druckernamen in der Terminalsitzung für die Benutzer fest sind.

Das Standardnamensschema der ScrewDrivers Serverkomponten sieht ebenfalls die Sitzungs-ID im Namen vor, um zu den Standardeinstellungen eines Windows 2000 Terminal Servers kompatibel zu sein.

Standardnamensschema von triCerat ScrewDrivers

Das hat folgenden Hintergrund:
Im einem Windowsbetriebssystem kann es grundsätzlich nicht mehrere Drucker geben, die den gleichen Namen haben.

Würden sich also an einem Terminal Server zwei Benutzer anmelden, die jeweils lokal einen Drucker namens "Canon IP5200" installiert haben, und würde der resultierende Druckername nicht um einen eindeutigen Parameter ergänzt, so würde genau die Situation mit einer Kollision im Druckernamen entstehen.

Um also die genannte Situation zur vermeiden, würde es ausreichen, den Benutzernamen als Unterscheidungsmerkmal dem Drucknamen anzuhängen.
Hat allerdings ein Benutzer die Möglichkeit, mehr als eine Sitzung auf dem gleichen Terminalserver zu eröffnen, dann würde rein mit dem Unterscheidungsmerkmal "Benutzername" ebenfalls eine Kollision entstehen, da der Drucker sowohl in der ersten Sitzung, als auch in der zweiten Sitzung automatisch verbunden wird. Wird hingegen die Sitzungs-ID dem Druckernamen angefügt, so ist wieder eine eindeutige Unterscheidung möglich.

Standardmäßig sind nur Windows 2000 Terminal Server und älter so konfiguriert, dass mehrere Terminalsitzungen pro Benutzer möglich sind. Da die ScrewDrivers Technologie auch noch auf Windows 2000 Terminal Server unterstützt wird, wird hier die konservative Standardeinstellung bzgl. des Namensschemas nach der Installation vorgegeben.

Ab Windows Server 2003 Terminal Services und höher, lautet die Standardeinstellung in der Terminaldienstekonfiguration: "Nur eine Sitzung pro Benutzer erlauben".

"Nur eine Sitzung pro Benutzer" als Standard ab Windows 2003 Terminal Server

Besteht diese Einstellung, so kann in der ScrewDrivers-Konfiguration das Namensschema für Drucker problemlos so abgeändert werden, dass lediglich der Benutzername an den Druckernamen angehängt oder vorangestellt wird. Das wiederum hat zur Folge, dass die Druckername für jeden Benutzer in Terminalsitzung fest sind, egal wie oft er sich an- und abmeldet. Das wiederum bedeutet, dass konfigurierte Druckprozesse in Anwendungen pro Benutzer erfolgreich greifen können.

Nachfolgendes Bild zeigt die Konfiguration des Namensschemas für Drucker, bei der lediglich der Benutzername an den Namen des Druckers angehängt wird, so dass feste Druckernamen in der Terminalsitzung für den Benutzer ermöglicht werden.

 

Das letzte Bild zeigt die resultierenden Druckernamen in der Terminalsitzung mit Hilfe der triCerat ScrewDrivers Technologie:

 

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triCerat ScrewDrivers | triCerat Simplify Suite

triCerat Simplify Suite Concurrent Licensing

by Andreas Fleischmann 19. May 2009 03:52

Die Komplettlösung triCerat Simplify Suite für Terminal Server oder virtuelle Desktop wird pro Terminal Server bzw. pro virtuellen Desktop lizenziert, unabhängig von der Anzahl der Benutzer, die eine Verbindung zum Terminal Server oder zum virtuellen Desktop herstellen.

Damit Lizenzen nicht fest an einen Terminal Server oder einen virtuellen Desktop gebunden sind, sondern immer nur dann eingesetzt werden, wenn der Terminal Server oder der virtuelle Desktop verwendet wird, deshalb gibt es das sog. Concurrent Licensing Model.

Das Concurrent License Model erfordert einen Simplify License Server im Netz.
Dabei handelt es sich um einen Dienst, der als Lizenzgeber fungiert und abhängig davon, ob Benutzer auf einem Server angemeldet sind oder nicht, eine Lizenz für den entsprechenden Server eincheckt oder auscheckt. Die Vergabe von Lizenzen funktioniert somit vollautomatisch.

Ein einziger Simplify License Server kann gleichzeitig die Seriennummern für ScrewDrivers 32-/64-bit, ScrewDrivers for VDI 32-/64-bit und für allen Simplify Suite Produkte 32-/64-bit vergeben.
Diese Anleitung gilt auch für alle einzeln lizenzierten Produkte der triCerat Simplify Suite, wie z.B. triCerat Simplify Printing, triCerat Simplify Profiles, triCerat Simplify Desktop, triCerat Simplify Lockdown.

Installation und Konfiguration des Simplify License Server

Welchen Server Sie im Netz als Lizenzserver auswählen, ist Ihnen überlassen. Typischerweise verwenden Sie den gleichen Server, auf dem die Microsoft Terminal Server Lizenzierung oder der Citrix Xen License Server installiert ist.
Wichtig: Der Simplify License Server kann nicht gleichzeit ein Terminal Server sein, auf dem die Simplify Suite installiert ist.
1. Laden Sie das Installationspaket des Simplify License Server auf den zukünftigen Lizenzserver und entpacken Sie die Datei.
http://www.tricerat.com/products/Installs/v5/SimplifyLicense.zip 

2. Führen Sie die enthaltene Installationsdatei Simplify License Server.msi für 32-bit auf dem Server aus. (Simplify License Server x64.msi für 64-bit Betriebssystem)
Die Installation ist äußerst klein und beinhaltet keine besonderen Konfigurationsoptionen.
(Next, next,.. finish)

3. Führen Sie die enthaltene MachineId.exe auf dem Simplify License Server aus und liefern Sie die ausgegebene MachineID per formloser Email inklusive aller Simplify Suite Seriennummern an support@s-inn.de, die Sie auf dem Simplify License Server einpflegen wollen. 

4. Im Anschluss erhalten Sie per Email eine Datei namens triCerat.lic.

5. Kopieren Sie die Datei triCerat.lic im Simplify License Server in das Verzeichnis %SystemRoot%\system32\.

6. Starten Sie den Dienst Simplify License Server in der Diensteverwaltung neu.

 

Konfiguration der triCerat Simplify Suite für die Verwendung des Simplify License Server

Damit die Terminal Server und/oder die Virtual Desktops den Simplify License Server für die automatische Zuteilung von Lizenzen verwenden können, muss der „Concurrent License“-Modus auf den Selben eingeschaltet werden.

1.  Starten Sie die triCerat Simplify Console.

2. Über das Menü Tools > License Manager… starten Sie den Lizenzdialog

3.  Klick Sie mit er rechten Maustaste auf die Titelleiste des triCerat License Manger-Dialogs und wählen Sie im Kontextmenü den Punkt License Options….

4. Geben Sie im Dialog Options die Informationen für den Concurrent License Mode ein.

a. Wählen Sie bei Apply Settings To: die Option Default Server.

b. Aktivieren Sie die Option Enable Concurrent Licensing Scheme.

c. Geben Sie im Feld Server Address die IP-Adresse oder den FQDN des Simplify License Server an.

d.  Speichern Sie die Einstellung mit klick auf Save ab.

Anmerkung: Standardmäßig erbt jeder Server die Einstellungen von Default Server. Somit sind alle Simplify Suite Server und/oder Desktops betroffen, die diese Simplify Datenbank verwenden. Mit der Option This Server ist der Server gemeint, auf dem Sie die Simplify Console gerade ausführen. Wenn Sie auf This Server umschalten, können Sie für DIESEN Server die Einstellungen bezüglich Concurrent Licensing explizit überschreiben.

Weitere detaillierte Infos zur Lizenzierung und zum Simplify License Server erhalten Sie in der englischen Dokumentation unter http://www.tricerat.com/support/docs/ssv5help/triCeratLicenses.pdf.

ScrewDrivers Client per Gruppenrichtlinie (GPO) verteilen

by Andreas Fleischmann 9. March 2009 03:02

1. ScrewDrivers Client *.msi nach %LOGONSERVER%\NETLOGON kopieren.

 

2. Neue Gruppenrichlinienobjekt erstellen und in Computerkonfiguration\Softwareeinstellungen einbinden.
Bei den erweiterten Bereitsstellungsoptionen sollte der Haken „Sprache beim Bereitstellen des Pakets ignorieren“ gestetzt sein.

 

3. Damit die Softwareinstallation sofort nach dem nächsten Neustart ausgeführt wir, sollte die Richtlinie „Beim Neustart des Computers und bei der Anmeldung immer auf das Netzwerk warten“ unter Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\System\Anmeldung aktiviert sein.

 

4. Das neue Gruppenrichtlinienobjekt wird dann mit einer passenden OU verknüpft.

 

triCerat Simplify Suite v5.0 und vmworld 2009 in Cannes

by Georg Maurer 19. February 2009 08:45

Meine lieben Kunden,

Anwender und / oder Interessenten der triCerat Lösungen für Terminalserver.

TriCerat hat uns heute Nacht mit der Freigabe der Version 5 der Simplify Suite im wahrsten SINN des Wortes überrascht.

Wir wussten schon, dass die Freigabe bevorsteht, hatten jedoch keine Gelegenheit bekommen, den Code einige Tage vor der Freigabe zu testen um sicherzustellen, dass die Installation auf deutschsprachigen Plattformen klaglos von statten gehen wird.
Wir werden dies umgehend nachholen und Sie mit einem zweiten Rundschreiben davon in Kenntnis setzen, wenn wir mit dem Release zufrieden sind. Für schnellentschlossene bieten wir die Neuausgabe ab heute Nachmittag zum Download über unsere WEB Site an:

http://www.s-inn.de/SimplifySuite/Download.aspx

Der Grund für unsere heutige Eile liegt zum einen darin, weil wir mit triCerat ab kommendem Dienstag auf der VMWorld 2009 in Cannes ausstellen (kein Karnevalsscherz) und Sie herzlich einladen uns auf dem triCerat Stand zu besuchen, sollten Sie den Besuch der VMWorld eingeplant haben ….

und zum zweiten weil triCerat mit der Version 5 neue Wege beschreitet.

Mit der Version 5 steigt triCerat vollumfänglich in das Desktop Management ein, physikalische Arbeitsplätze und virtuelle Desktops.

Darüber hinaus bringt die Version 5 zusätzlich eine neue Lizenzierungsmethode, die neben der bisherigen „named Server“ und „named Workstation“ Lizenzierung auch „concurrent Desktop“ und „concurrent Server“ Lizenzierung ermöglicht.

Der Vorteil der neuen Methode liegt darin, daß die Lizenzen auf einem getrennten Lizenzserver verwaltet werden und die triCerat Server /oder Desktop Instanzen völlig losgelöst davon betrieben werden können, jeweils soviele gleichzeitig, wie Freigaben dafür auf dem Lizenzserver installiert wurden. Damit wird einem wichtigen Erfordernis einer erfolgreichen Virtualisierung Rechnung getragen.

Mit der Freigabe der Version 5 hat triCerat die Preise für die 64Bit Varianten der „named Server“ Lizenzierung zum Teil deutlich gesenkt.

Und selbstverständlich ist diese neue Version 5 tauglich für Microsofts Server 2000, 2003 und 2008.

In der Kürze der Zeit können wir das triCerat Rundschreiben mit allen darin angebotenen Dokumenten nicht übersetzen und bitten Sie, das Original in Augenschein zu nehmen:
http://www.tricerat.com/triupdates/feb/Febupdates.html  

Darin bietet John Byrne, der Präsident von triCerat in zwei Videositzungen direkte Informationen zum Thema „Server Based Computing versus Virtual Desktop Infrastructure?“ und wie die neue simplify Suite vorteilhaft für das Management jeglicher IT- Infrastruktur eingesetzt werden kann.

In einer weiteren Session erläutert Andrew Parlett, der Entwicklungsleiter von triCerat „best practice“ für die Publikation von Anwendungen unter Terminalserver 2008.

Im weiteren werden Ihnen einige Blogs zu praktischen Fragen der Terminalserververwaltung und eine Trainings Sitzung zum Thema „Application delivery“ angeboten, die von einem CITRIX Trainer abgehalten wird (in english …. Versteht sich!).

Noch ein Wort in eigener Sache:

Wenn Sie die Downlaods der neuen Version von unserer WEB Site aus vornehmen, ersparen Sie uns Arbeit und erlauben uns, sofort zu wissen, was Sie wann runtergeladen haben. Das kann von Vorteil sein, sollten Sie unsere Technik konsultieren. Denn, wir geben wie gehabt kostenfreien Presales Support während Ihrer Evaluierung.
Kunden mit gültigen triCare Softwarewartungsvereinbarungen können die neue Version selbstverständlich sofort einsetzen, wenngleich wir dazu raten, die Ergebnisse unserer eigenen Tests abzuwarten, ehe Sie Neuausgaben in Produktivumgebungen einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen
SINN GmbH

Georg Maurer
Geschäftsfürung

 

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