In der IT-Welt mit SINN

Was so läuft ...

Bibliotheken, Favoriten & Co. im Navigationsbereich des Windows Explorer entfernen (jetzt auch für Windows 10)

by Andreas Fleischmann 15. März 2013 12:21

Manchen Administratoren, die Terminal Server mit Windows Server 2008 R2 oder Server 2012 oder virtuelle Desktops mit Windows 7 oder Windows 8 betreiben, sind einige Funktionen des neue Windows Explorers ein Dorn im Auge.

Der neue Windows Explorer zeigt links im Navigationsbereich standardmässig die Knoten Favoriten, Bibliotheken, Computer, Netzwerk und Heimnetzgruppe an. Ein paar davon sollten ausgeblendet werden. Zwar lassen sich die einzeln Unterknoten von Favoriten und Bibliotheken recht einfach eliminieren, jedoch hat Microsoft keine Möglichkeit vorgesehen, die Hauptknoten an sich zu entfernen - noch nicht einmal mit Hilfe einer Gruppenrichtlinie.

Libraries, Favorites, Computer and Network in Windows Explorer Navigation PaneIm Internet sind die einschlägigen Foren voll mit Hilferufen. Dort existieren bereits ein paar Workarounds, die zum Teil funktionieren. Mache funktionieren nur auf Windows 7 x86 und sobald nicht nur der Windows Explorer direkt aufgerufen wird, sondern der Datei-Öffnen- oder Datei-Speichern-Dialog aus einer anderen Anwendung heraus, sind die Icons wieder da.

Mit einwenig weiterer Detektivarbeit ist es uns dann doch gelungen, die Systematik zu durchschauen und die verschiedenen Knoten Favoriten, Bibliotheken, Computer, Netzwerk und Heimnetzgruppe wahlweise ein- oder auszublenden. Da es einiges an Konfigurationsaufwand mit sich bringt und Zeit = Geld ist, haben wird die ganze Konfiguration in einen kleines Kommandozeilen-Tool gepackt. Das Tool kann unter nachfolgendem Link heruntergeladen werden:
Neue Version für Windows 7 bis Windows 10: https://github.com/andif888/wenpcfg

Windows Explorer Navigation Pane Configuration

Das Windows Explorer Navigation Pane Configuration Tool (WENPCFG) steuert bequem mit Hilfe von Komandozeilenparametern, welche Knoten im Navigationsbereicht des Windows Explorer entfernt oder angezeigt werden sollen. Auch bei Datei-Öffnen- und Datei-Speichern-Dialogen greifen die gemachten Einstellungen einwandfrei.

Die Registryänderungen, die dazu nötig sind passieren sowohl unter HKEY_LOCAL_MACHINE als auch unter HKEY_CLASSES_ROOT. Das bedeutet, dass eine Konfigurationsänderung maschinenbasiert ist. Andersherum betrachtet heißt das: Eine Einstellung pro Benutzer ist nicht möglich.

WENPCFG ist ein Kommandozeilen-Tool und ist nur für Windows 7 (x86/x64), Windows 8 (x86/x64), Windows 8.1 (x86/x64), Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2 und Windows 10 (experimental) vorgesehen. Das Ausführen von WENPCFG erfordert administrative Berechtigungen (elevated privileges). Nachdem die Konfiguration verändert wurde, muss der Explorer-Shell-Prozess neugestartet werden, damit die Veränderung wirksam wird. Entweder man meldet die Windows-Session ab und wieder an, oder man beendet über den Taskmanager alle Explorer-Prozesse und startet die Explorer.exe neu.

Aufrufsyntax für WENPCFG

wenpcfg [/option [/option] ... ]

Optionen:

HideLibraries Entfernt den Knoten Bibliotheken aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideFavorites Entfernt den Knoten Favoriten aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideNetwork Entfernt den Knoten Netzwerk aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideComputer Entfernt den Knoten Computer aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideHomeGroup Entfernt den Knoten Heimnetzgruppe aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideUserFiles Entfernt den Knoten Benutzerdateien aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers.
HideOneDrive Entfernt den Knoten OneDrive aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers (Windows 10 experimental).
HideQuickAccess Entfernt den Knoten Schnellzugriff aus dem Navigationsbereich des Windows Explorers (Windows 10 experimental).
ShowLibraries Zeigt den Knoten Bibliotheken im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowFavorites Zeigt den Knoten Favoriten im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowNetwork Zeigt den Knoten Netzwerk im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowComputer Zeigt den Knoten Computer im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowHomeGroup Zeigt den Knoten Heimnetzgruppe im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowUserFiles Zeigt den Knoten Beutzerdateien im Navigationsbereich des Windows Explorers an.
ShowOneDrive Zeigt den Knoten OneDrive im Navigationsbereich des Windows Explorers an (Windows 10 experimental).
ShowQuickAccess Zeigt den Knoten Schnellzugriff im Navigationsbereich des Windows Explorers an (Windows 10 experimental).
Logoff Damit die Änderungen wirksam werden, muss der Explorer-Shell-Prozess beendet werden. Wird diese Option angegeben, erfolgt ein unmittelbares Abmelden der Windows-Session.
Reboot Damit die Änderungen wirksam werden, muss der Explorer-Shell-Prozess beendet werden. Wird diese Option angegeben, erfolgt ein unmittelbarer Neustart des Betriebssystems.
Help Diese Optionen zeigt den Hilfetext an.

Beispiele:

Bibliotheken- und Netzwerk-Icon entfernen und an den übrigen Einstellungen nichts ändern:

wenpcfg /HideLibraries /HideNetwork

Computer-Icon anzeigen, Netzwerk- und Favoriten-Icon entfernen, an den übrigen Einstellung nichts ändern und automatisch abmelden:

wenpcfg /ShowComputer /HideNetwork /HideFavorites /Logoff

WENPCFG kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
https://github.com/andif888/wenpcfg
https://github.com/andif888/wenpcfg/blob/master/wenpcfg/docs/wenpcfg-Readme.pdf 

Systemvoraussetzungen:

Unterstützte Betriebssysteme

  • Windows 7 (32-bit und 64-bit)
  • Windows 8 (32-bit und 64-bit)
  • Windows 8.1 (32-bit und 64-bit)
  • Windows Server 2008 R2
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2012 R2
  • Windows 10

WENPCFG erfordert .NET Framework 4
(.NET 4 Client Profile ist ausreichend)

triCerat PAT beschleunigt die Ladezeiten von "Roaming Profiles"

by Andreas Fleischmann 8. Dezember 2011 21:41

triCerat PAT 1.1 steht ab sofort als Gold Release online bereit.

Was kann PAT

  1. PAT beschleunigt die Ladezeiten von servergespeicherten, langsamen Benutzerprofilen
  2. PAT verringert die Netzwerklast
  3. PAT reduziert IOPS
  4. PAT eliminiert Lastspitzen auf den Servern
  5. PAT ändert nichts an den Benutzerprofilen
  6. PAT kann beliebig ein- und ausgeschaltet werden
  7. Bei PAT muss so gut wie nichts konfiguriert werden
  8. PAT funktioniert sogar im Offline-Modus in Verbindung mit Notebooks

Was ist neu in PAT 1.1

  • Offline Modus für bessere Mobilität
  • Verbesserte Kompatibilität mit Virenscannern
  • Vereinfachte Installation und Konfiguration
  • Hübschere Konfigurationsdialoge :-)
  • Verbesserungen in Sachen Sicherheit und Stabilität
  • Verbessertes PAT Stats zur Anzeige von Statistiken

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PAT - Profile Acceleration Technology

Vereinfachung bestätigt

by Georg Maurer 19. November 2010 15:40

Virtuelle Desktop Infrastructure (VDI) bietet sich als moderne und kostengünstige Variante für die Bereitstellung von Benutzerumgebung an. Die technische Herausforderung bei der zügigen Benutzeranmeldung im Xen Desktop-Umfeld lässt sich mit triCerat PAT elegant lösen – dies wurde nun in einer Community-Umfrage bestätigt.

Der Wandel in der Unternehmens-IT ist kaum zu übersehen. In vielen Umgebungen ist der Betrieb traditioneller Desktop-Umgebung mit lokal auf den PC-Systemen installierten Betriebssystemen und Applikationen zur Erfüllung moderner Anforderungen möglicherweise nicht mehr ausreichend. Viel Zeit verwendet die IT-Abteilung für Softwareinstallationen und Updates. Die Überführung der Benutzerumgebungen hin zu einer virtuellen Desktop-Bereitstellung bietet dank der verwendeten Image-Methoden eine spürbare Reduktion manueller Aufwände.

Während die Ausstattung an Applikationen und Betriebssystemdateien problemlos aus einem Image geladen wird, ist die dynamische Bereitstellung von Anwenderprofilen und Benutzerdaten eine technische Herausforderung. Die jeweils benötigten personalisierten Einstellungen für einzelne Benutzer werden separat gespeichert, während sich die spezifischen Anwendungen für jeden Arbeitsplatz bequem per Streaming oder zentralem Hosting bereitstellen lassen. Infolgedessen kommt es zur gewünschten Trennung von Betriebssystem, Anwendung und Benutzerprofilen.

Dass mit dieser Trennung eine Verlangsamung der Anmeldung einhergeht und die Verwaltung der Benutzerprofile mit den Bordmitteln von Citrix Xen Desktop nicht einfach ist, war der Anlass einer Online-Umfrage auf der Citrix Community Site. Verschiedene Hersteller stellten ihre Varianten der Problemlösung jeweils in 3-Minuten Videos kurz vor. TriCerat´s PAT erreichte den überzeugenden Bestplatz in der Kategorie „Best User Experience Winner“.

Die „Profile Acceleration Technology“ von triCerat beschleunigt nicht nur die An- und Abmeldung von Benutzern im Unternehmensumfeld. PAT senkt darüber hinaus die Netzwerkauslastung und verhindert dass sich in Benutzerprofilen Fehler einschleichen – einem bei IT-Administratoren nur allzu gefürchteten Problem. PAT verbessert die Art und Weise wie das Betriebssystem auf die Profile zugreift, ohne sie verändern zu müssen.

Weitere Informationen und Bildmaterial unter http://www.s-inn.de/PAT/ 

Pressekontakt
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Wilhelm-Weitling-Straße 32
81377 München
Telefon:  089–710 34 704
Mail: hermine@menschmarketing.de 

Sinn GmbH
Die SINN GmbH mit Sitz im bayerischen Reithofen bei München hat sich darauf spezialisiert, innovative Netzwerksoftware ausländischer Hersteller im zentraleuropäischen Markt zu etablieren. Zu den Zielmärkten gehören Deutschland, Österreich und die Schweiz. SINN beliefert Wiederverkäufer in diesem Einzugsgebiet und bietet persönlichen, deutschsprachigen Support für seine Partner.

Zum aktuellen Portfolio gehört der schwedische Hersteller SNOW mit Softwaremanagement-Lösungen für Inventarisierung, Lizenzverwaltung und Softwareverteilung. Vom amerikanischen Hersteller LogMeIn (ehemals 3amLabs) bietet SINN die preisgekrönte Fernadministrationslösung RemotelyAnywhere. triCerat (USA) liefert Softwarewerkzeuge für den Administrator von Terminalservern. ImageCast von Phoenix (USA) dient der effektiven Migration von Betriebssystemen und dem Übertragen ganzer Partitionen oder Festplatten über das Netzwerk. Mit Safend Protector werden Computerschnittstellen zentral überwacht und verwaltet. Weitere Informationen über SINN finden Sie unter www.s-inn.de.

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PAT - Profile Acceleration Technology | Presse