In der IT-Welt mit SINN

Was so läuft ...

Gruppenrichtlinien (GPO) für ScrewDrivers Client v4

by Andreas Fleischmann 21. Mai 2012 09:56

Mit Hilfe der Gruppenrichtlinien für den ScrewDrivers Client können generelle Einstellungen des ScrewDrivers Client auf den Arbeitsstationen zentral verwaltet werden.

Mit generelle Einstellung sind all diejenigen gemeint, die sich in der ScrewDrivers Client Konfiguration im Reiter "General" befinden.

triCerat ScrewDrivers General Tab

Bei den Group Policy Definitions handelt es sich um das neue ADMX-Format.
Damit sind sie für Domain Controller mit Windows Server 2008 R2 geeignet.

 

Download der Gruppenrichtliniendefinition für ScrewDrivers Client v4

Die Gruppenrichtliniendefinitionen für ScrewDrivers Client v4 finden Sie bei den regulären ScrewDrivers Downloads. Diese können sie unter folgender URL herunterladen:
Download Gruppenrichtliniendefinitionen für ScrewDrivers Client v4

 

Kopieren der Gruppenrichtliniendefinition ins Sysvol-Verzeichnis auf dem Domain Controller

Damit Gruppenrichtlinien auf den Clients angewendet werden können, muss die Gruppenrichtliniendefinition in das Sysvol-Verzeichnis auf einem Domain Controller mit Windows Server 2008 R2 kopiert werden.

Kopieren Sie dazu den Inhalt der ZIP Datei (außer *.pdf) nach:
%LOGONSERVER%\sysvol\[domain]\Policies\PolicyDefinitions\

[domain] ersetzen sie durch den Namen ihrer Active Directory Domäne.

 

Verwenden der Gruppenrichtlinien für ScrewDrivers Client

In der Gruppenrichtlinienverwaltung finden sie die Einstellungen mit ausführlichen Beschreibungen anschließend unter:
Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > triCerat ScrewDrivers Client

Group Policies for ScrewDrivers Client

Was ist VDI und IDV?

by Andreas Fleischmann 8. Mai 2012 18:33

Virtual Desktop Infrastructure (VDI) ist ein Ansatz der Desktop Virtualisierung, um Desktop im Rechenzentrum zu zentralisieren.

Der Begriff Intelligent Desktop Virtualization (IDV) geht auf Intel zurück und meint einen völlig anderen Ansatz der Desktop Virtualisierung.

Bei beiden, VDI und IDV, geht es um die Bereitstellung abgesicherter, virtueller Desktops. Jedoch unterscheiden sie sich grundlegend in der Art und Weise, wie virtuelle Desktops bereit gestellt werden. Somit gibt es auch gravierende Unterschiede in der resultierenden Perfomance und den Kosten.

In beiden Fällen, VDI und IDV, wird das Desktop-Betriebssystem virtualisiert und zentral verwaltet.
In beiden Fällen kannt ein einziges „Golden Image“ verwendet werden, um eine Vielzahl von virtuellen Desktops bereit zu stellen.

Der Hauptunterschied ist, dass bei IDV der virtuelle Desktop lokal auf dem Client ausgeführt wird.

 

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XenClient Enterprise

Was ist ein Hypervisor Type 1 und Hypervisor Type 2?

by Andreas Fleischmann 30. April 2012 18:23

Ein Hypervisor ist ein "Virtual Machine Monitor" (kurz VMM). Dabei handelt es sich um eine Virtualisierungssoftware, welche die gleichzeitige Ausführung mehrere Betriebssysteme auf einer einzigen Hardware ermöglicht.

Ein Hypervisor Type-1 läuft ohne weitere Zwischenschicht direkt auf der Hardware. Alle virtuellen Maschinen (VM) laufen in eigenständigen sog. Domains. Für die virtuellen Maschinen sind weder der Hyperisor noch die anderen Domains sichtbar. Die Verwaltung der virtuellen Maschinen erfolgt über eine spezielle privilegierte VM, die in der Dom0 läuft. Sie kann die anderen Domains (DomU) starten, stoppen und verwalten. Der Hypervisor Type-1 verfügt selbst über die nötigen Gerätetreiber, um den virtuellen Maschinen CPU, Speicher und I/O zur Verfügung zu stellen.

Ein Hypervisor Type 2 läuft auf einem Betriebssystem und nutzt die Gerätetreiber des Betriebssystems, um den virtuellen Maschinen CPU, Speicher und I/O zur Verfügung zu stellen. Die Verwaltung der virtuellen Maschinen erfolgt über das Host-Betriebssystem. Jede virtuelle Maschinen wird in einem eigenen, isolierten Prozess innerhalb des Host-Betriebssystems ausgeführt.

Hypervisor Type 1 und Hypervisor Type 2

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XenClient Enterprise

triCerat PAT beschleunigt die Ladezeiten von "Roaming Profiles"

by Andreas Fleischmann 8. Dezember 2011 21:41

triCerat PAT 1.1 steht ab sofort als Gold Release online bereit.

Was kann PAT

  1. PAT beschleunigt die Ladezeiten von servergespeicherten, langsamen Benutzerprofilen
  2. PAT verringert die Netzwerklast
  3. PAT reduziert IOPS
  4. PAT eliminiert Lastspitzen auf den Servern
  5. PAT ändert nichts an den Benutzerprofilen
  6. PAT kann beliebig ein- und ausgeschaltet werden
  7. Bei PAT muss so gut wie nichts konfiguriert werden
  8. PAT funktioniert sogar im Offline-Modus in Verbindung mit Notebooks

Was ist neu in PAT 1.1

  • Offline Modus für bessere Mobilität
  • Verbesserte Kompatibilität mit Virenscannern
  • Vereinfachte Installation und Konfiguration
  • Hübschere Konfigurationsdialoge :-)
  • Verbesserungen in Sachen Sicherheit und Stabilität
  • Verbessertes PAT Stats zur Anzeige von Statistiken

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PAT - Profile Acceleration Technology

triCerat Produkte und VDI?

by Andreas Fleischmann 13. Juli 2010 15:45

Fangen wir mit dem Einfachsten an:

Virtuelle Desktops und Drucken

Wenn Sie virtuelle Desktops einsetzten und mittels RDP-, ICA-, oder PCoIP Protokoll darauf zugreifen, dann stellt sich das gleiche Druckproblem wie im Umgang mit Terminal Servern. Damit Benutzer in den Anwendungen auf dem virtuellen Desktop drucken können, müssen immer die passenden Druckertreiber auf dem virtuellen Desktop installiert sein. Bei vielen verschiedenen Druckertypen ist das nicht machbar. Ideal ist hier eine Lösung, die automatisch die Drucker bereitstellt, unabhängig vom Typ und vom Treiber der Druckers, die der Benutzer mitbringt. Diese Aufgabe meistert triCerat ScrewDrivers for VDI mit Bravour.

Wenn die Benutzer keine eignen Drucker angeschlossen haben, weil sie von einem Thin Client oder einem Notebook aus arbeiten und sie passende Drucker über das Netzwerk bzw. über Druckserver bekommen, so stellt sich die Problematik bezüglich Druckertreiber in gleicherweise. Die nächst größere Variante namens "triCerat Simplify Printing" übernimmt zusätzlich auch diese Aufgabe und stellt Benutzern Drucker über Druckserver zur Verfügung.

Printer Abstraction and Driver Free Printing with triCerat ScrewDrivers

 

Virtuelle Desktops mit XenApp Anwendungen und Drucken

Um das Basis-Image virtueller Clients zur Laufzeit besser personalisieren zu können, werden häufig Anwendung nicht direkt im Basis-Image installiert, sondern abhängig vom angemeldeten Benutzer stehen veröffentlichte Anwendungen, die zum Beispiel von einem Citrix XenApp Server kommen, auf den virtuellen Desktops zur Verfügung.

Die Herausforderung besteht jetzt darin, dass die Drucker, die der Benutzer mitbringt, nicht nur am virtuellen Desktop zur Verfügung stehen, sondern automatisch auch zur veröffentlichten Anwendung hin durchverbunden werden, deren Ausführungsumgebung tatsächlich der XenApp Server ist.

Trotz solch komplexer Szenarien können die Komponenten von triCerat Simplify Printing und ScrewDrivers ohne besonderen Konfigurationsaufwand nahtlos hintereinander geschaltet werden. Für die Benutzer ist es selbstverständlich, dass sie aus jeder Anwendung drucken können. Für Administratoren, die die Komplexität des Sachverhalts verstehen, ist es alles andere als selbstverständlich, dass ein Druckauftrag, der am XenApp Server abgeschickt wird, den Weg über den virtuellen Desktop, hin zu lokalen Client und dessen Drucker tatsächlich findet, ohne das aufwändig Druckertreiber verwaltet werden müssen ... clever gemacht von den triCerat Softworkern.

Printer Abstraction and Driver Free Printing with Passthrough in XenApp published Application and VDI

 

Virtuelle Desktops und separierte Benutzerprofile

Der Einsatz von virtuellen Desktops zu beliebig verschieden Zwecken wird jedoch nur dann wirklich effizient und lohnend, wenn man ein Basis-Image für beliebig viele Instanzen einsetzen kann, die erst zur Laufzeit virtuell konfiguriert und damit individualisiert werden. Für diese Aufgabenstellung eignet sich die triCerat Simplify Suite für VDI, insbesondere deren Komponente namens "triCerat Simplify Profiles". Die Benutzerumgebung (Dateien und Einstellungen der Benutzer) können sehr sauber vom Betriebssystem und den Anwendungen separiert und zentral gespeichert werden, so dass jedem Benutzer auf virtuellen Desktops seine persönliche Arbeitsumgebung zur Verfügung steht. Die triCerat Simplify Suite wird auf dem Basis-Image, dem „golden Master“, installiert, nackt und blos wie sie ist, nur mit einer Verbindung zu einer SQL Datenbank. Die Konfiguration übernimmt der Administrator mit Hilfe der Verwaltungskonsole der triCerat Simplify Suite, die extern davon installiert wird und auf die zentrale Datenbank einwirkt. Wird nun eine VDI Instanz gestartet, holt sie die Konfiguration des Benutzers aus dieser Datenbank und legt los! 

User Profile Separation with triCerat Simplify Profiles and triCerat Simplify Suite

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Presse | triCerat ScrewDrivers | triCerat Simplify Suite

triCerat's Lizenzmodelle und -typen

by Georg Maurer 13. Juli 2010 11:29

triCerat's Lizenztypen

Die triCerat Produkte werden grundsätzlich pro Server lizenziert, unabhängig von der Anzahl der Benutzer die sich am Terminal Server anmelden. triCerat differenziert dabei zwischen 32-bit und 64-bit Versionen.
Im Falle des Upgrades von 32- auf 64-bit werden die reinen Differenzkosten zwischen 32-bit- und 64-bit-Preis in Rechnung gestellt, ohne Aufschlag. Die Softwarewartung wird in Monatsintervallen berechnet.
Im Falle der Lizenzen für virtuelle Desktops (VDI) wird pro virtuellen Desktop lizenziert.

triCerat's Lizenzmodelle

Neben o.g. Unterscheidung bezüglich der Lizenztypen gibt es für jeden Lizenztyp folgende Lizenzmodelle für die passenden Anwendungsbereiche:

  • Fixed (named) Licenses
    Hier bei handelt es sich um das klassische Lizenzierungsmodell von triCerat. Es ist eine typische Einzellizenzierung (Lizenz, MachineID, Aktivierungscode), wobei Lizenzen manuell eingetragen und aktiviert werden. Der Administrator ist somit in der Verantwortung, den Überblick über die verwendeten Lizenzen zu behalten. Diese Lizenzmodell eignet sich typischerweise für kleine bis mittlere Umgebungen ohne Provisionierung (Citrix Provisioning) oder VDI. 
      
  • Concurrent Licenses
    Diese Lizenzmodell verwendet den triCerat Simplify License Server. Dabei handelt es sich um einen zentralen Lizenzserverdienst, der vollautomatisch Lizenzen auscheckt und wieder eincheckt, sobald ein Server oder ein virtuelle Desktop verwendet wird. Diese Lizenmodell eignet sich besonders bei Provisionierung und in VDI-Umgebungen.
    Technische Details zum "Concurrent Licensing" für triCerat Simplify Suite >>
    Technische Details zum "Concurrent Licensing" für triCerat ScrewDrivers >> 
      
  • Distribution Licenses
    Diese Lizenzmodell verwendet ebenfalls den triCerat Simplify License Server, um Lizenzen zu verteilen. Jedoch werden hierbei die Lizenzen, genauso wie bei "Fixed Licenses", aktiviert und fest vergeben und NICHT wieder eingecheckt. Diese Lizenzmodel ist somit das selbe wie "Fixed Licenses", lediglich die Verteilung wird automatisiert.
      

Im Vertrieb und in den Preislisten tauchen lediglich "Fixed (named) Licenses" und "Concurrent Licenses" auf, da diese sich tatsächlich unterscheiden. Jeder der "Fixed (named) Licenses" erwirbt, dem steht es frei, die Lizenz manuell einzupflegen und zu aktivieren, oder aber diese als "Distribution Licenses" zu verwenden und sich der Automatisierungshilfe des triCerat Simplify License Servers zu bedienen.

Reaktivierung von Lizenzen
Wenn sich auf Grund Neuinstallation des Betriebssystems die MachineID  ändert, müssen Fixed (named) Licenses neu aktiviert werden. Die Reaktivierung erfolgt im Lizenzdialog innerhalb der Software oder über die triCerat Webseite mit Hilfe der Seriennummer und der NEUEN MachineID. In Verbindung mit der Reaktivierung erhält man eine neuen Aktivierungscode. Eine Reaktivierung ist für Lizenzen möglich, die einen gültigen Wartungsvertrag (triCare) haben.

Wenn sich auf Grund Neuinstallation des Betriebssystems des triCerat Simplify License Servers die MachineID ändert, so muss die Lizenzdatei auf dem triCerat Simplify License Server, welche alle Concurrent Licenses enthält, neu generiert werden. Schicken Sie dazu die Lizenzdatei inklusive der NEUEN MachineID des triCerat Simplify License Server an support@s-inn.de.

triCare - Softwarewartungsvertrag für triCerat Produkte
Von Sonderverträgen mit gesonderten Vereinbarungen einmal abgesehen, gilt für die Kunden der SINN GmbH ganz generell, dass sie unsere Dienste ohne Mehrkosten in Anspruch nehmen können, solange sie eine gültige triCare Wartungsvereinbarung haben. Das gilt für den Einsatz der jeweils neuesten Produktversion (egal ob, Release oder Versionssprung),  wie auch für den Produktsupport durch die SINN GmbH, solange der Gegenstand der Supportanfrage vermuten läßt, daß ein Fehlverhalten der triCerat Lösung die Ursache der Beanstandung sein könnte. Wir handhaben das derzeit sehr weitgefasst, weil die hohe Qualität der triCerat Lösungen uns erlaubt, damit großzügig zu verfahren.  Und dies, obwohl in mehr als 80% der vergangenen Fälle die Ursache der an uns herangetragenen Problemstellungen am Ende außerhalb der triCerat Lösungen zu diagnostizieren ist. Und wir werden Sie auch weiterhin nach besten Kräften, mit all unserer technischen Expertise, der Erfahrung von nunmehr 7 Jahren Vertrieb, Consulting und Support, beraten.

Neue triCerat Preisliste, gültig ab dem 1.8.2010

by Georg Maurer 13. Juli 2010 03:05

Mit dem 1.8.2010 bringt triCerat zwei Neuerungen in dem Markt, die sich in der Preisliste niederschlagen.
Zum einen werden die Produkte triCerat simplify Desktop und triCerat Simplify Lockdown zusammengelegt und weiterhin unter dem Namen triCerat Simplify Lockdown vermarktet. Der Preis des Produktes wurde dem Preis von ScrewDrivers gleichgesetzt.
Zum zweiten bringt triCerat mit triShell Kiosk Edition ein neues Produkt, das dazu dienen wird, öffentliche Terminals z.b. an Flughäfen, Bahnhöfen, Banken und sonstigen öffentlichen Einrichtungen automatisch dem jeweiligen Zweck entsprechend zu konfigurieren. Eine technische Info zu diesem Produkt folgt in Kürze. Der Preis bewegt sich von Euro 19 pro Installation bis Euro 6 pro Installation (1000+ Preis).
Im weiteren wurden an den triCerat VDI Preisen, aber nur bei diesen, Preisanpassungen vorgenommen, die dem rapiden Veränderungen des Wechselkurses sanft Rechnung tragen.

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triCerat ScrewDrivers | triCerat Simplify Suite

Neuerungen der triCerat Simplify Suite 5.3

by Andreas Fleischmann 13. Juni 2010 23:58

ScrewDrivers Komponenten der Version 4.5

Die Simplify Suite enthält jetzt alle Neuerungen, die kürzlich in ScrewDrivers 4.5 eingeflossen sind. Diese Neuerungen gelten ebenfalls für den Druck über den ScrewDrivers Print Server Agent, sofern die aktuelle Version auf dem Druckserver eingesetzt wird.

  • Verbesserte Komprimierung bei Bild-lastigen Dokumenten
  • Zusätzliche und genauere Behandlung von Formulargrößen und Papierformaten
  • Korrektur von TIFF-Importen in PDF-Dokumenten
  • Zusätzliche, erweiterte Optionen im ScrewDrivers Client
    • Maximale Farbqualität von Bildern
    • Komprimierung von Bildern
    • Größe der Spooldatei minimieren
    • Graustufendruck erzwingen

Neue Option namens „Set Key as exception“ in Simplify Profiles

Simplify Profiles ermöglicht das Ausschließen von einzelnen Unterschlüssel bei Speichern und Wiederherstellen Registryschlüssel.

Dadurch kann man schnell einen kompletten Registry-Ast einer Anwendung als SAVE-RESTORE definieren und darin mögliche unnötige Bereiche, wie z.B. FileMRU oder Windows-X und –Y-Settings, einfach ausschließen.

Gut eignet sich auch diese Funktion, wenn der komplette Bereich  HKCU\Software für den Benutzer gespreichert wird und der Berich HKCU\Software\Classes für mögliche benutzerspezifische Anpassungen der sog. File Associations elegant ausgeklammert wird.

Einfaches aktualisieren aller Hashwerte der Anwendungen mit “AppChecker”

Simplify Lockdown kann den Terminal Server so verriegeln, dass der Benutzer nur noch die Anwendungen starten kann, die der Administrator für den einzelnen Benutzer vorgegeben hat. Um autorisierte Anwendung zu indentifizieren, kann Simplify Lockdown neben dem Dateinamen und dem zugehörigen Pfad auch einen sog. Hashwert prüfen, der für die Anwendung von Simplify Lockdown errechnet wurde. Dieser Hashwert ändert natürlich immer dann, wenn die autorisierte Anwendung ein Software-Update erhalten hat.

Damit nach Software-Updates für alle autorisierten Anwendung wieder die aktuellen Hashwerte hinterlegt werden, darum kümmert sich das neuen AppChecker Tool mit einem Klick, ohnen jede Anwendung einzeln anfassen zu müssen. 

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Presse | triCerat Simplify Suite

ScrewDrivers Client 32-bit oder 64-bit auf Windows 7 64-bit mit Citrix XenApp Client?!?

by Andreas Fleischmann 2. Juni 2010 23:44

Vor einiger Zeit, als noch die meisten Windows Clients ein 32-bit Betriebssystem hatten, war die Antwort auf die Frage, welcher Typ des ScrewDrivers Clients zum Einsatz kommen muss, natürlich klar:
32-bit, egal ob die Verbindung zum Terminal Server über RDP oder über ICA läuft.

Heute mit Windows 7, ist es bereits gängige Praxis ein Windows 7 64-bit zu haben. Der in Windows 7 64-bit mitgelieferte Remote Desktop Client ist eine 64-bit Anwendung . Wird dieser zum Verbinden zum Terminal Server verwendet, dann ist entsprechend ScrewDrivers Client 64-bit nötig.
Anders sieht die Sache aus, wenn auf einem Windows 7 64-bit ein Citrix Client (XenApp Client) installiert ist. Der Citrix Client ist eine 32-bit Anwendung und läuft auf einem Windows 7 64-bit im 32-bit Kompatibilitätsmodus. Aus diesem Grund ist in dieser Konstellation auch ScrewDrivers Client 32-bit nötig.
Nachfolgende Tabelle listet verschiedene Konstellationen auf und zeigt den passenden ScrewDrivers Client.

 

  Remote Desktop Client Citrix Client (XenApp Client)
Windows XP 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows XP 64-bit ScrewDrivers Client 64-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows Vista 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows Vista 64-bit ScrewDrivers Client 64-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows 7 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit ScrewDrivers Client 32-bit
Windows 7 64-bit ScrewDrivers Client 64-bit ScrewDrivers Client 32-bit

 

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triCerat ScrewDrivers

Neuerungen in triCerat ScrewDrivers 4.5

by Andreas Fleischmann 21. Mai 2010 23:17

Verbesserte Komprimierung bei Bild-lastigen Dokument

Die Ausgangslage:
Einer unserer öffentlichen Kunden hatte für ein größeres Projekt einen umfangreichen Vergleichstest der verfügbaren Drucklösungen für CITRIX Terminalserver durchgeführt und dabei festgestellt, dass die
triCerat-Lösung in allen Punkten bis auf einen einzigen vorne lag. Dieser eine Punkt war die zu übertragenden Druckdatenmenge bei Dokumenten mit eingebetteten Bilddateien. Dem Kunden war
dieser eine Punkt allerdings sehr wichtig, weshalb triCerat die Angelegenheit in Zusammenarbeit mit der Technik der SINN GmbH analysierte. Dabei wurde festgestellt, dass ein Wettbewerber nur deshalb
scheinbar bessere Ergebnisse liefern konnte, weil er ungefragt die Auflösung reduzierte. TriCerat hat sich daraufhin das Ziel gesetzt im Ergebnis zumindest gleichzuziehen, ohne die Auflösung und damit die Bildqualität zu mindern. Dies ist den triCerat-Entwicklern mit der Version 4.5 in vollem Umfang gelungen.

ScrewDrivers analysiert die enthaltenen Bilder in einem Dokument und wendet passend zum Bildtyp den Algorithmus für die optimale Komprimierung der Daten an.

Dadurch können enorme Mengen an tatsächlich übertragenen Daten im Netzwerk eingespart werden und das Drucken von Bild-lastigen Dokumenten über schmalbandige Terminalserververbindungen geht trotzdem flüssig von statten.

Zusätzliche und genauere Behandlung von Formulargrößen und Papierformaten, die sich basiernd auf Hoch- und Querformat ändern können

Ein Kunde der SINN GmbH, ein kommunales Rechenzentrum hat sich an den Support gewandt, weil beim Druck von Sozialausweisen die im Querformat gedruckt werden auf bestimmten Druckern die Daten
nicht in den dafür vorgesehenen Feldern der vorgedruckten Formulare abgebildet wurden.

Die Analyse hat folgendes ergeben: bei Druckertreibern gibt es einen sog. "PhysicalOffset-X" und "PhysicalOffset-Y" - gemessen in Pixel. Diese Werte geben an, wie weit ein Drucker bis zum Papierrand drucken kann und werden verwendet, um das zu druckende Image absolut auf dem Blatt zu positionieren.

Bei der Einstellung "Hochformat" gibt ein Treiber für "PhysicalOffset-X" beispielsweise 142px und für "PhysicalOffset-Y" beispielsweise 100px an.

Die meisten Drucker verwenden diese Offsetwerte sowohl für das Hoch- wie auch für das Querformat und tauschen die Werte dafür nur zyklisch.

Die triCerat-Drucklösung ist in der Vergangenheit auch davon ausgegangen, dass dem so sei. Sie hat ebenfalls beim Wechsel vom Längs- in das Querformat nur die Längen- und Breitendaten gegeneinander getauscht.

Es hat sich nun aber herausgestellt, dass manche Hersteller von Druckertreibern davon abweichend für Längs- und Querformat jeweils getrennt komplette Datensätze bereitstellen, die nicht umgekehrt
symmetrisch gleich sind.

Diese bislang nicht berücksichtigte Differenz hat zu zwar geringen aber dennoch sichtbaren Abweichungen geführt, die unser Kunde nicht tolerieren konnte.

Um das Problem zu lösen, musste triCerat die Screwdrivers-Lösung gründlich umgestalten. Denn war es bislang nur nötig, den Drucker Device Kontext einmal in Standardorientierung abzufragen und beim
Wechsel der Orientierung einfach X mit Y zu tauschen, musste nun der Drucker Device Kontext zweimal abgefragt und eingelesen werden, einmal pro Blattorientierung. Und die Datenfelder mussten zweimal angelegt werden. Letzteres ist übrigens einer der Gründe, warum beim Wechsel auf die Version 4.5 erstmalig Server- und Clientkomponente aktualisiert werden müssen um die volle Funktionalität zu erhalten.

Korrektur von TIFF Importen in PDF Dokumenten

Ein Anwendungsverfahren eines Kunden der SINN GmbH verarbeitet eingescannte Grundbuchdaten und fügt diese als TIFF-Dokumente in neu generierte .PDF-Dokumente ein. Ab einem definierten Software-Update einer Kundenanwendung wurden die eingescannten Daten plötzlich TIFF- Zeilenweise um 180 Grad gedreht (auf den Kopf gestellt) gedruckt, wenn der Ausdruck mit Hilfe von Screwdrivers erfolgte. triCerat hat in der Version 4.5 die neuesten TIFF- Format-Templates eingearbeitet. Das Problem wurde dadurch vollständig behoben.

Zusätzliche, erweiterte Optionen im ScrewDrivers Client

Am ScrewDrivers-Client können neuerdings für jeden Drucker, der in der Terminalsitzung oder am Virtual Desktop verbunden wird, folgende Optionen separat gesetzt werden:

  • Maximale Farbqualität von Bildern
    Die Farbtiefe von Bildern in Dokumenten kann automatisch auf 24-bit (TrueColor), 16-bit (HighColor), 8-bit (Low) oder 1-bit (Monochrom) reduziert werden, um die tatsächlich zu übertragende Datenmenge beim Drucken weiter zu reduzieren.
  • Komprimierung von Bildern
    Dabei wird angegeben, ob beim Druck von Bild-lastigen Dokumenten die enthaltenen Bilder automatisch separat Komprimiert werden sollen, um die übertragene Datenmenge gering zu halten.
  • Größe der Spooldatei minimieren
    Dabei wird angegeben, ob die resultierende Spooldatei am Server möglichst gering gehalten werden soll. Technisch betrachtet, werden dabei die sog. „erweiterten Druckfunktionen“ des Druckertreibers deaktiviert, die den Druckertreiber daran hindern, beim Druckauftrag erst aufwendig ein „NT EMF-Format“ zu generieren, ehe der Ausdruck tatsächlich als triCerat TriMeta-Format über die Leitung geht.
  • Graustufendruck erzwingen
    Dabei wird angegeben, ob der Ausdruck grundsätzlich in Graustufen gemacht werden soll.