In der IT-Welt mit SINN

Was so läuft ...

RemotelyAnywhere Mirror Display Driver nachträglich installieren

by Andreas Fleischmann 15. März 2005 20:46

Das geht mit Hilfe der Kommandozeile.

Gehe auf der Kommandozeile in das Installationsverzeichnis von RemotelyAnywhere.
cd "C:\Programme\RemotelyAnywhere"

Mit folgendem Kommando wird dann die Installation des Mirror Display Treiber gestartet:
remotelyanywhere installmirrordrv

Im Anschluss muss man nur noch prüfen, dass in RemotelyAnywhere der Haken bei Mirror-Display-Treiber verwenden unter Einstellungen | Fernbedienung gesetzt ist.

Weitere nützliche Kommandozeilenoptionen findet man mit:
remotelyanywhere /?

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RemotelyAnywhere

Die Fernbedienung in RemotelyAnywhere schaltet immer automatisch auf 256 Farben

by Andreas Fleischmann 14. März 2005 20:45

Die Fernbedienung in RemotelyAnywhere reduziert bei schmalbandingen Verbindungen automatische die Farbtiefe, damit der Bildaufbau schneller ist. Das ist kein Bug sondern ein Feature.

Man kann dieses eigenmächtige Handeln unterdrücken, indem man in der Fernbedienung auf die Schaltfläche "Quality" klickt und dort anstelle von "Auto" die Option "High (better color reproduction)"  wählt.

Die Schaltfläche "Quality" befindet sich am oberen Fensterrand der Fernbedienung. Wenn sie nicht automatisch angezeigt wird, so muss man zuerst auf die Schaltfläche "Advanced" klicken, um die erweiterten Optionen zu bekommen.

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RemotelyAnywhere

Einstellung der Fernbedienung in RemotelyAnywhere: "Do not require authorization if user is not present"

by Andreas Fleischmann 13. März 2005 20:45

Die Option finden Sie in RemotelyAnywhere im Menü unter "Preferences > Remote Control".

Mit dieser Option steuern Sie, was passieren soll, wenn kein interaktiver Benutzer angemeldet ist oder wenn der Desktop gesperrt ist, wenn die Fernbedienung gestartet wird.
Deaktivieren Sie die Option, wenn die Nachfrage-Funktion immer verwendet werden soll, auch wenn kein interaktiver Benutzer angemeldet ist und auch wenn der Desktop gesperrt ist.
Wenn Sie die Option aktivieren, so findet keine Nachfrage statt, wenn kein interaktiver Benutzer angemeldet ist, und wenn der Desktop gesperrt ist.

Bei der Nachfrage-Funktion wird ein Ja-Nein-Dialog am Bildschirm des interaktiven Benutzers angezeigt, ob er die Fernsteuerung zulassen will oder nicht.

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RemotelyAnywhere

Einstellung der Fernbedienung: "Full Control (and Remote Control D) access rights bypass interactive user's permission"

by Andreas Fleischmann 12. März 2005 20:44

Diese Option finden Sie in RemotelyAnywhere im Menü "Preferences > Remote Control"

Mit diese Option steuern Sie, dass bei den Benutzern, die die Berechtigung Remote Control D haben, die Nachfrage-Funktion NICHT verwendet wird.

Bei der Nachfrage-Funktion wird ein Ja-Nein-Dialog am Bildschirm des interaktiven Benutzers angezeigt, ob er die Fernsteuerung zulassen will oder nicht.

Diese Option gilt für alle Benutzer, die die Berechtigung Remote Control D haben.
Diese Berechtigung können Sie im Menü Security > Access Control unter den detaillierten Berechtigungen einem Benutzer oder einer Gruppe zuweisen.
Diese Berechtigung haben automatisch die Benutzer, denen Sie im Menü Security > Access Control unter den detaillierten Berechtigungen Full Control zugeteilt haben.
Diese Berechtigung haben automatisch alle Administratoren, wenn die Option Allow full control to administrators im Menü Security > Access Control  aktiviert ist.

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RemotelyAnywhere

Public Key Authentication im SSH Server von RemotelyAnywhere

by Andreas Fleischmann 11. März 2005 20:43

Public Key Authentication ist dazu da, sich per SSH auf dem RemotelyAnywhere Host einzuloggen oder Dateien zu übertragen, ohne sich jedes Mal mit einem Passwort authentifizieren zu müssen. Technisch gesehen werden zwei zueinander passende Schlüssel-Dateien erzeugt werden, wobei in der einen der Private Key und in der anderen der Public Key steht. Der Private Key bleibt auf dem Client beim Benutzer und muss vor fremdem Zugriff geschützt werden; der Public Key hingegen wird auf dem RemotelyAnywhere Host hinterlegt. Wenn der Benutzer sich nun anmelden möchte, überprüft der SSH Server von RemotelyAnywhere, ob er im Besitz eines zum hinterlegten Public Key passenden Private Keys ist, und gewährt nur dann den Zugang.

Um eine solches Schlüsselpaar zu erstellen kann man verschiedene Tools verwenden.
Jeder SSH Client bringt die entsprechenden Tools zum generieren der Schlüssel-Dateien mit.

Kostenlose SSH Clients für Windows

  • PuTTY: A Free Telnet/SSH Client
  • WinSCP

Am Beispiel von Putty:

  1. Schlüsselgenerator puttygen.exe starten
  2. Der Schlüsseltyp wird auf SSH-2 DSA festgelegt
  3. Die Anzahl der Bits kann man bei 1024 belassen
  4. Mit Generate wird das Schlüsselpaar generieren.
  5. Der Private Key wird mit Hilfe von Save private key an einem sicheren Ort auf dem Client gespeichert
  6. Achtung: Den passenden Public Key kopiert man oben im Fenster aus der Textbox in die Zwischenablage und von dort in eine Textdatei mit Hilfe des Editors und nicht über die Schlatfläche "Save public key".

 

SSH Server für RemotelyAnywhere konfigurieren

Als erstes muss im Homeverzeichnis des Benutzer, mit dem man sich einloggen will, auf dem RemotelyAnywhere Host einen Ordner namens ".ssh" erstellt werden.
Anmerkung: Der Windows Explorer kann keine Ordner erstellen, die mit einem "." beginnen. Am besten geht das auf der Kommandzeile.

Beispiel:
cd "Dokumente und Einstellungen\andi\"
md .ssh

In diesem Ordner erstellt man nun eine leere Textdatei namen "authorized_keys". Diese Datei enthält später alle Public Keys des Benutzers.
Anmerkung: Diese Datei hat keine Dateierweiterung.

Beispiel mit 2 Public Keys (Zeilen gekürzt):
ssh-dss AAAAB3NzaC1kc3MAAACBAIGuJ9Hn9/RoBqNWq3SYJoUMmSpdux0NwB9yn0kSlN ...
ssh-dss AAAAB3NzaC1kc3MAAACBAO9d8i+iwHqWjEXlzs2wP+VwvzO5WC2HEqAFiMkjYL ...

Den zuvor erstellten Public Key kann in die Datei "authorized_keys" per Copy&Paste einfügen.
Jeder Public Key steht in einer Zeile. Am besten schaltet man im Editor den Zeilenumbruch aus, damit man ungewollte Zeilenumbrüche erkennt.
Eleganter geht das ganze auf der Kommandozeile.

Beispiel:
type PublicKey.txt >> authorized_keys
Dabei wird der Inhalt der Datei PublicKey.txt einfach an die Datei authorized_keys angehängt.

Jetzt muss man nur noch im SSH Server in RemotelyAnywhere die Einstellung "Public key authentication" aktivieren. Ein Neustart des Computers ist erforderlich, da das "Authentication Package" von OpenSSH dadurch aktiviert wird.

Jetzt muss man nur noch dem SSH Client beibringen, den Privat Key zu verwenden.
Am Beispiel von Putty erfolgt das über den Knoten SSH | Auth.
Dort wird einfach der Pfad zur Private Key Datei angegeben.

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RemotelyAnywhere

Forwarding of server-side ports im RemotelyAnywhere SSH Server

by Andreas Fleischmann 10. März 2005 20:41

Mit SSH kann man unsichere TCP/IP Protokolle via Port Forwarding sichern. Bei dieser Technik wird der SSH-Server zu einer verschlüsselten Verbindung zum SSH-Client.

Beim Port Forwarding wird ein lokaler Port in einem Client zu einem remote Port auf dem Server gemappet. Mit SSH kann man jeden Port des Servers auf jeden Port des Clients übertragen; die Portnummern müssen hierfür nicht übereinstimmen.

Beispiel:
Auf dem RemotelyAnywhere Host ist ein POP3 Mailserver installiert. Bekanntlich findet die Verbindung zu einem POP3 Server über Port 110 (unverschlüsselt) statt.
Wenn die Option "Forwarding of server-side ports" (deutsch: Weiterreichen der serverseitigen Ports) aktiviert ist, kann man mit Hilfe eines SSH Client auf dem Client beispielsweise den Port 1100 definieren, der alle Anfragen über den SSH Tunnel an den POP3 Server Port 110 weiterleitet. Alle Anfragen auf den Port 1100 auf dem Client werden somit innerhalb der SSH-Verbindung zum POP3 Server an Port 110 getunnelt.
Dadurch kann man jetzt das Emailprogramm so konfigurieren, dass es beim Abfragen der Emails nicht direkt den POP3 Server auf Port 110 kontaktiert, sondern den Localhost auf Port 1100. Somit werden die Emails innerhalb des sicheren SSH Tunnel übertragen.

aktiviert = Forwarding erlaubt
deaktiviert = Forwarding nicht erlaubt

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RemotelyAnywhere

Wie nutze ich die Remote-Installation von RemotelyAnywhere über die Kommendozeile?

by Andreas Fleischmann 10. März 2005 20:40

RemotelyAnywhere lässt sich ganz einfach auf verschiedene Computer im Netzwerk über die Kommandozeile verteilen.

Wir habe einen Computer PC1 auf dem RemotelyAnywhere bereits installiert ist. Von diesem Computer aus wollen wir RemotelyAnywhere auf den Computer PC2 installieren.

Auf der Kommandozeilen gehen wir auf Computer PC1 in das Installationsverzeichnis von RemotelyAnywhere:

  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  2. Geben Sie cmd ein und klicken Sie OK, um die Komandozeile aufzurufen.
  3. In der Kommandozeile gehen Sie mit cd "C:\Programme\RemotelyAnywhere" in das Installationsverzeichnis von RemotelyAnywhere, sofern es in diesem Pfad installiert ist.

Mit folgendem Befehl auf der Kommandozeile installieren wir RemotelyAnywhere auf dem Ziel-Computer PC2.
remotelyanywhere install -computer PC2 -port 2000 -path "C:\Programme\RemotelyAnywhere"

Der Parameter install bedeutet, dass eine Installation folgt.

Der Parameter -computer mit dem Wert PC2 gibt den Computernamen an, auf dem RemotelyAnywhere installiert werden soll. Man kann auch die IP-Adresse verwenden.

Der Parameter -port mit dem Wert 2000 gibt an, auf welchen TCP/IP Port RemotelyAnywhere auf dem Ziel-Computer laufen soll, nämlich Port 2000.

Der Parameter -path mit dem Wert C:\Programme\RemotelyAnywhere gibt an, in welchen Verzeichnis RemotelyAnywhere auf dem Ziel-PC installiert werden soll.

Auf diese Weise wird auch die Lizenzinformation für RemotelyAnywhere vom Quell-Computer PC 1 auf den Ziel-Computer PC2 übertragen.

Um eine Liste aller verfügbaren Kommandos und Parameter anzuzeigen, geben Sie auf der Kommandozeile remotelyanywhere /? eine.

Falls auf dem Quell-Computer PC1 kein RemotelyAnywhere installiert ist, können Sie die Remote-Installation auch einfach mit Hilfe des dafür vorgesehenen Installationspakets starten.
Laden Sie sich dazu einfach das Installationspaket ohne Installer herunter (http://www.s-inn.de/RemotelyAnywhere/Download.aspx), entpacken Sie die Dateien in ein Verzeichnis und rufen einfach von diesem Verzeichnis aus die Kommandozeile auf. Beachten Sie, dass dabei Ihre RemotelyAnywhere Lizenz nicht automatisch eingepflegt wird. Um die Lizenz gleich mitzuliefern verwenden Sie einfach zusätzlich den Parameter -license und geben als Wert den Pfad zur Lizenzdatei ein.
Beispiel:
remotelyanywhere install -computer PC2 -port 2000 -path "C:\Programme\RemotelyAnywhere" -license "C:\RALicense.txt"

Anmerkung: Vermeiden Sie, das mischen von lokalen MSI-Installationen und Remote-Installationen über die Kommandozeile auf dem gleichen PC.

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